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Postbank: Betrüger nutzen BestSign-App zur Tarnung

03.02.2022 | 14:05 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Eine neue Angriffswelle rollt gegen Postbank-Kunden. Diese benutzt die für das Online-Banking der Postbank wichtige BestSign-App zur Tarnung.

Postbank-Kunden sind wieder das Ziel einer aktuellen Angriffswelle. Darauf weisen Verbraucherschützer hin. Aufmerksame Postbank-Kunden können die betrügerischen Mails aber leicht erkennen. Zunächst einmal fehlt eine persönliche Anrede. Wenn eine Phishingmail dagegen den Adressaten persönlich begrüßt, wird sie gefährlicher, weil die persönliche Anrede sofort eine gewisse Vertrautheit schafft. Das fehlt aber bei diesen Postbank-Phishingmails.

BestSign-App zur Tarnung

Danach folgt in der Phishingmail das Postbank-Logo. Doch der Text danach sollte jeden Empfänger sofort misstrauisch machen, denn er ist nicht nur in holprigem Deutsch verfasst, sondern steckt auch voller Tippfehler. Der fehlerhafte Text fordert die Empfänger dazu auf, eine neuen BestSing-App bis zum 2. Februar zu aktivieren. Die Frist ist also bereits abgelaufen.

Die BestSign-App ist die Push-TAN-App der Postbank, mit ihr werden also Online-Banking-Aktivitäten abgesichert. Darin besteht die einzige Gefahr, die von dieser Phishingmail ausgeht: Der Empfänger erkennt den Namen der ihm bekannten Postbank-Sicherheits-App und fällt deshalb auf den Betrugsversuch herein. Im Text der Mail steht dann weiter, dass man nähere Informationen zu der App-Aktivierung über den Link bekommen würde, der sich in der Mail befindet. Dort müsse man sich für sein Online-Banking einloggen.

Löschen Sie diese fast schon lieblos gemachte Phishingmail und klicken Sie nichts darin an.

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Hier der Überblick zu den in letzter Zeit kursierenden Phishingmails:

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