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Porsche 911 wird zum Elektro-Auto - dank neuer Akku-Technik!

29.03.2022 | 11:45 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Der 911 ist die Sportwagen-Ikone und fährt mit einem fauchenden 6-Zylinder durch die Gegend. Doch das will Porsche ändern und eine Elektro-Version des 911er entwickeln!

Im Herbst 2021 war es so weit: Zum ersten Mal verkaufte Porsche mehr Taycan als 911er (der Taycan bildet zudem die Basis für den Audi RS e-tron ). Eine Wachablösung, denn erstmals entschieden sich mehr betuchte Sportwagenkäufer für einen leise summenden rein elektrisch angetriebenen Porsche als für einen böse fauchenden 911er mit 6-Zylinder-Benzinmotor. Mehr dazu lesen Sie in dieser Meldung: Porsche Taycan verkauft sich erstmals besser als Porsche 911.

Bisher galt beim 911er, dem Klassiker aus Zuffenhausen, der Verbrennungsmotor als gesetzt. Immer schon trieb ein 6-Zylinder diesen Sportwagenklassiker an. Zunächst luftgekühlt (ein Erbe des Porsche 356), dann mit zeitgemäßer Wasserkühlung. Hier finden Sie einen ausführlichen Überblick über die Entwicklung der 911ers: Alle 8 Sportwagen-Generationen in Wort und Bild. 

Doch jetzt denkt Porsche-Chef Oliver Blume laut über die Elektrifizierung des 911ers nach. Das berichtet unter anderem das Manager Magazin . Demnach entwickelt Porsche bereits eine 911er-Version mit Elektro-Antrieb und Feststoffbatterie als Stromspeicher. Diese E-Variante soll den Verbrenner aber nicht vollständig ersetzen, sondern ergänzen. Der potenzielle 911er-Käufer würde dann also die Wahl haben zwischen einem 911er mit Verbrenner und einem 911 mit E-Antrieb. Dieser E-911 solle noch vor dem Ende dieses Jahrzehnts zur Verfügung stehen.

Feststoffbatterien als Game-Changer

Für die Feststoffbatterie arbeitet Porsche mit dem kalifornischen Startup Quantumscape zusammen. Porsche ist an Quantumscape beteiligt. Ziel sei es eine Feststoffbatterie zu entwickeln, die eine besonders große Reichweite ermöglicht.

Feststoffbatterien für E-Autos sind derzeit aber noch Zukunftsmusik. Derzeit nutzen die üblichen Lithium-Ionen-Akkus in den Autos noch einen flüssigen Elektrolyten. Eine Feststoffbatterie nutzt hingegen einen festen Elektrolyten, wie VW erklärt. Sie sei der nächste Schritt in der permanenten Weiterentwicklung der Akkutechnologie. Die Vorteile laut VW: „Die Energiedichte ist höher, die Akkus sind folglich kleiner, bieten noch mehr Sicherheit und können schneller geladen werden.“ Und weiter: „Feststoffbatterien benötigen idealerweise keinen Kühlkreislauf, wie er bei Lithium-Ionen-Batterien mit flüssigem Elektrolyt notwendig ist. Das spart Platz und Gewicht. Sie können deutlich mehr Ladezyklen erreichen, sich nicht selbst zersetzen oder überhitzen und bieten eine homogenere Stromverteilung.“

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