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Pokémon-Hype: Karten teilweise über 350.000 US-Dollar wert

31.03.2021 | 14:00 Uhr | René Resch

Der neu ausgebrochene Pokémon-Sammelkarten-Hype hat kein Ende. Die Preise der Karten steigen in astronomische Höhen. Der Hype hat allerdings auch Schattenseiten.

Der neu ausgebrochene Hype um Pokémon-Karten nimmt kein Ende. Nachdem es lange Zeit ruhig um die Sammelkarten war, ist jetzt die absolute Blütezeit. Die teuersten Karten haben dabei einen Wert von kleinen Häusern, sind teilweise über 350.000 US-Dollar. Gerade Streamer oder Youtuber die Karten-Packs öffnen, ziehen massig Zuschauer an.

Ein großes Mitwirken an dem wieder entfachten Hype, hat der bekannte US-Youtuber Logan Paul. Seine Pokémon-Box-Opening-Videos zählen teilweise über 10 Millionen Klicks, der Youtuber selbst hat fast 23 Millionen Abonnenten.

Druckfehler-Glurak ist teuerste Pokémon-Karte der Welt

Die teuerste Pokémon-Karte ist dabei immer noch das bekannte englische Holo-Glurak der ersten Edition (engl. Charizard). Die Variante mit dem fehlenden Schatten im Rahmen, das durch einen Druckfehler verursacht wurde, ist mit einem 10-Grading rund 370.000 US-Dollar wert. So viel brachte ein Verkauf der Karte am 13. Dezember 2020 bei "Golding Auctions", die Karte könnte zum jetzigen Zeitpunkt noch mal deutlich mehr erzielen.

Der Hype hat auch seine Schattenseiten

Der Wert von solchen Karten zieht natürlich auch Kriminelle an, so wurde kürzlich in Tokio ein 28-jähriger Mann verhaftet, weil er in ein Geschäft eingebrochen ist um Bargeld sowie Pokémon- und Yu-Gi-Oh-Karten zu stehlen, wie Kotaku berichtete.

Der in Tokio lebende Mann ist am 23. März gegen 5 Uhr morgens von einem sechsstöckigen Dach in ein Geschäft im obersten Stockwerk im Bezirk Higashi-Ikebukuro hinabgestiegen. Dort soll er zunächst Yu-Gi-Oh- und Pokémon-Karten im Wert von 1 Million Yen (ca. 8.000 Euro) sowie 260.000 Yen (2.000 Euro) Bargeld aus dem Büro des Geschäfts entwendet.

Gegenüber der Polizei gab der Täter an, er habe die Tat begangen, um eine Schuld zu begleichen. Der Einbrecher rückte ins Visier der Polizei, nachdem er anhand von Aufnahmen einer Sicherheitskamera identifiziert worden war.

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