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Play Store: Google geht gegen Irreführung vor

30.04.2021 | 15:36 Uhr | Denise Bergert

Google will irreführende Versprechungen von Apps im Play Store reduzieren und verschärft dafür die Regeln für Entwickler.

In seinem Play Store will Google Ordnung schaffen und irreführende App-Icons und App-Bezeichnungen verbannen. Im Android Developers Blog kündigt das Unternehmen aus diesem Grund einige Änderungen für Entwickler an. Diese betreffen unter anderem die Verwendung von App-Icons, App-Bezeichnungen und Entwickler-Namen.

So darf küntig im App-Icon nicht mehr mit zusätzlichen Grafiken auf das Ranking der App im Play Store hingewiesen werden. Auch die Verwendung von Banderolen wie "Free" oder "Gratis", die auf einen Deal hinweisen, wird untersagt. Aufforderungen im App-Icon und im App-Namen wie "Download Now" oder "Update Now" sind im Play Store künftig verboten. Was für irreführend App-Icons gilt, wird von Google auch auf den Entwickler-Namen und die App-Bezeichnung angewendet - Download-Aufforderungen, Einstufungen oder Deals sind verboten. Wörter wie "Top" oder "Free" müssen in Zukunft aus App-Namen entfernt werden. Unerwünscht sind auch Emoticons und Emojis, Sonderzeichen sowie das Schreiben von App-Namen in Großbuchstaben. Apps, die gegen die neuen Regelungen verstoßen, will Google aus dem Play Store löschen. Wann genau die neuen Anforderungen in Kraft treten sollen, will Google in den nächsten Wochen bekannt geben.

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