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Planspiel des Pentagon

22.05.2003 | 12:21 Uhr |

Bislang existiert die Monster-Datenbank nur als Planspiel. Geht es nach den Vordenkern im Pentagon, soll Lifelog über jeden einzelnen Bürger jede nur erdenkliche Information sammeln und speichern: Welche Mails hat er empfangen und gesendet, welche Fotos aufgenommen, welche Web-Seiten angesteuert, was für TV-Sendungen gesehen? Auch jeder einzelne Telefonanruf würde nach den Phantasien der Mannen aus dem Verteidigungsministerium festgehalten, zudem jede Zeitung, jede Zeitschrift, jedes Magazin, das jemand liest.

Damit nicht genug, wollen die Sammler auch gern festhalten, wo sich ein Mensch überall aufghehalten hat. Diese Informationen könnte etwa ein GPS-Transmitter (Global Positioning System) liefern.

Auch könnte man, so die Überlegungen, gleich mittels audiovisueller Sensoren festhalten, was ein Mensch so alles sagt und was er sieht. Ein Bio-Monitor würde schließlich auch noch festhalten, wie es um die gesundheitliche Konstitution bestellt ist.

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