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Pixel 4: Gesichtsentsperrung soll sicherer werden

21.10.2019 | 15:15 Uhr | Denise Bergert

Die Gesichtsentsperrung auf den Smartphones der Pixel-4-Familie soll in Zukunft nur noch mit Augenerkennung möglich sein.

Die neuen Pixel-4-Geräte sind die ersten Smartphones, bei denen Google gänzlich auf einen Fingerabdruck-Sensor verzichtet. Der Internet-Konzern verbaut stattdessen seine Soli-Radar-Technologie, die eine Freischaltung per Gesichtserkennung ermöglicht. So sicher wie der Fingerabdruck, ist diese Technik jedoch nicht. Wie der BBC-News-Reporter Chris Fox bei seinem Test des Pixel 4 herausfand, funktioniert die Gesichtserkennung der Pixel-4-Smartphones auch, wenn der Nutzer seine Augen geschlossen hat. Dieser Umstand schürt Sicherheitsbedenken, auf die Google nun mit einer Stellungnahme reagiert.

Wie das Unternehmen gegenüber dem IT-Magazin The Verge bestätigte Google das Problem und versicherte, ein entsprechendes Software-Update nachreichen zu wollen. Nach diesem Update müssen Nutzer bei der Gesichtsentsperrung dann ihre Augen offen halten und direkt in die Kamera blicken. Die Entwicklung einer solchen Option könnte laut Google jedoch noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Nutzern, die sich mit der Gesichtsentsperrung zu unsicher fühlen, empfiehlt Google, eine zusätzliche Freischaltungsmethode wie etwa einen PIN-Code oder ein Muster einzustellen.

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