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Phishing- und Malware-Filter

23.09.2008 | 10:01 Uhr |

Webbrowser und E-Mail-Clients auf dem neuesten Stand der Technik haben einen Phishing-Schutz bereits integriert, der zumindest einen Teil der Betrüger entlarvt. Die Phishing-Filter zeigen mit auffälligen Einblendungen, dass sich der User auf gefährliches Terrain begibt. Die Filter funktionieren aber nur, wenn man sie auch einschaltet. Phishing-Schutz bieten zum Beispiel die aktuellen Versionen der E-Mail-Programme Outlook, Thunderbird, Eudora und der Opera-Mailclient. Die Browser Firefox, Internet Explorer und Opera stehen dem Nutzer bei der Entdeckung von betrügerischen Webseiten ebenfalls zur Seite.

Firefox 3 und Opera 9.5 haben auch einen Malware-Blocker eingebaut, der ähnlich wie die Phishing-Filter erkennt, wenn an der angesurften Website etwas faul ist und die Seite Schadcode einzuschleusen versucht. Dafür greifen die Browser-Hersteller auf Datenbanken zurück, die aber manchmal mit der Entwicklung kaum mithalten können. Ein Echtzeit-Virenschutz, der permanent alle Prozesse auf dem Rechner kontrolliert, ist deshalb als Sicherheitsnetz unverzichtbar. Den gesunden Menschenverstand können auch die Scanner nicht ersetzen. Unterm Strich bedeutet das: Tun Sie nichts, was Sie zuhause auf Ihrem eigenen Rechner nicht auch tun würden, wenn es um Ihre persönlichen Daten und Bankkonten geht.

Keine halben Sachen unterwegs

Alles, was im Netzwerk zum Sicherheitsstandard gehört, hat auch unterwegs Gültigkeit. Wer beim Arbeiten und Surfen unterwegs Abstriche macht, weil er nur mal schnell eine Mail am Hotspot absetzen will, setzt die Sicherheit seiner Daten und des Rechners fahrlässig aufs Spiel. Neben den üblichen Schutzmaßnahmen wie Firewall und Antivirus sollten Notebook-Anwender besonders auf den Schutz der Datenübertragung achten. Und der will gut vorbereitet sein. Mit einer VPN-Verbindung ins Firmennetz beispielsweise können Anwender jederzeit auf dort abgelegte Daten zugreifen und mit einer E-Mail-Verschlüsselungslösung sicher kommunizieren.

Deshalb fängt mobile Sicherheit schon vor der Dienstreise an. Ist der Virenschutz aktuell? Läuft der VPN-Client? Ist für E-Mails ein Verschlüsselungsprogramm einsatzbereit? Sitzt der User schon am Flughafen oder in der Hotel-Lobby und muss dann hektisch die Sicherheits-Software über den öffentlichen Hotspot aufrüsten und einrichten, ist es eigentlich dafür zu spät.

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