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Petition gegen Key-Reseller G2A gestartet

09.07.2019 | 15:14 Uhr | Michael Söldner

Eine Petition soll den Key-Reseller G2A nun dazu zwingen, Indie-Games aus dem Katalog zu streichen.

Schon über 4.400 Menschen haben sich einer Petition auf Change.org gegen den Key-Reseller G2A angeschlossen. Mit der Unterschriftenaktion wollen die Nutzer das Unternehmen dazu zwingen, den Verkauf von Keys für Indie-Spiele zu stoppen. Der Petition vorausgegangen war eine öffentliche Beschwerde des Indie-Publishers No More Robots, der sich über die hohe Anzahl an illegal erstandenen Keys auf G2A beschwerte. Durch die Rückerstattungen würden kleine Studios auf den Gebühren sitzen bleiben. Provokant forderte der Publisher daher dazu auf, die Spiele lieber illegal herunterzuladen , dies würde dem Unternehmen weniger schaden als der Kauf bei G2A.

Laut G2A würden Indie-Games nur 8 Prozent der Verkäufe auf G2A ausmachen. No More Robots forderte daraufhin die Streichung dieser Spiele aus dem Katalog von G2A. Bei G2A handelt es sich um einen Online-Marktplatz, auf dem Nutzer Spiele-Keys kaufen und verkaufen können. Diese lassen sich auf Plattformen wie Steam, Origin oder Xbox in digitale Downloads umwandeln. G2A verkauft die Spiele also nicht direkt, sondern bietet Nutzern eine Möglichkeit zum Handeln mit doppelten oder nicht benötigten Keys an. Für den Kauf der Keys würden jedoch oft gestohlene Kreditkarten eingesetzt. Kommt es hier zu einer Rückerstattung, bleibt der Spieleentwickler auf den Kosten der Gebühren sitzen.

G2A wehrt sich gegen Entwickler-Vorwürfe mit Wette

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