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Pentium 4: Die geplante Entwicklung

06.03.2002 | 16:20 Uhr |

Für den aktuellen Pentium 4 steht bereits im zweiten Quartal 2002 eine Erhöhung des effektiven Frontside Bus (FSB)-Taktes auf 533 Megahertz an. Auf der CeBIT wird diese CPU zusammen mit dem 850E-Chipsatz (Codename: "Tehama-E") für RDRAM wahrscheinlich schon zu sehen sein.

Der erste 533er kommt mit 2,26 und 2,40 Gigahertz, für die Version mit 400 Megahertz FSB-Takt stehen im zweiten Quartal ebenfalls 2,40 Gigahertz an. Das verspricht spannende Vergleichstests, bei denen sich zeigen wird, ob der schnellere FSB oder ein höherer Takt mehr Performance bringt.

Im dritten und vierten Quartal 2002 wird Intel dann beide FSB-Taktfrequenzen parallel anbieten. Die CPUs werden in den üblichen 100/133-MHz-Schritten beschleunigt, bei 2,6 Gigahertz ist der Northwood mit 400 Megahertz FSB dann aber für Intel ausgereizt.

Bei 533 MHz FSB-Takt kommt der Pentium 4 im vierten Quartal noch auf 2,66 und 2,8 Gigahertz. Die nächste runde Zahl von 3 Gigahertz peilt Intel erst für das erste Quartal 2003 an. Doch wie bei den vertraulichen Roadmaps üblich, kann sich das sehr schnell ändern - aber nur, wenn AMD schneller an der Taktschraube dreht, als bisher vorgesehen.

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