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Paypal ändert seine AGB zum Käuferschutz

29.04.2019 | 12:31 Uhr | René Resch

Ab dem 29. April 2019 müssen Kunden "zeitnah" bei Käuferschutz-Angelegenheiten reagieren, um ihre Rechte zu sichern.

Der Zahlungsdienst Paypal hat seine Geschäftsbedingungen geändert und eine Regelung beim Käuferschutz modifiziert. Der Käuferschutz sichert den Käufer im Idealfall dagegen ab, falls er bestellte Waren oder auch Dienstleistungen vom Käufer nicht erhalten hat oder die Ware defekt ist und der Händler das Geld nicht freiwillig zurückerstatten möchte.

Dazu musste der Käufer bisher innerhalb von 180 Tagen nach dem Kauf eine Beschwerde bei Paypal einreichen. Paypal erkundigt sich zunächst beim Händler, wie dieser die Dinge bewertet. Wenn der Händler den Fall bestreitet, ist der Käufer wieder am Zug und muss mithilfe von Belegen beweisen, dass er nicht das bekommen hat, was bestellt worden ist. Für diese Antwort hatte der Käufer bislang zehn Tage Zeit.

Support-Mails von Paypal genau beachten!

Ab Montag. dem 29. April 2019, verlangt Paypal statt der bisherigen zehn Tage eine „zeitnahe“ Reaktion. Konkret bedeutet das, dass der Kunde unter Umständen schneller reagieren muss, um seinen Käuferschutz nicht zu verlieren. Wie schnell, teilt Paypal dabei dem Kunden in der jeweiligen Anfrage mit. Falls sich die Dinge jedoch verkomplizieren und der Kunde vielleicht sogar ein Gutachten einreichen muss, könnte der Kunde jedoch im Umkehrschluss sogar mehr Zeit erhalten. Kunden sollten also die gesetzten Fristen vom Paypal-Support zukünftig genauestens beachten, dann sind Sie als auch als Käufer weiterhin auf der sicheren Seite.

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