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Paypal: So erkennen Sie die aktuellste Betrugsmasche

01.02.2022 | 14:25 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Paypal-Nutzer sind wieder das Ziel von Cybergangstern. Wir sagen, wie Sie den aktuellen Betrugsversuch sofort erkennen.

Wer den Bezahldienst Paypal verwendet, sollte jetzt besonders vorsichtig sein. Denn Cybergangster verschicken in diesen Tagen wieder Phishingmails, mit denen sie versuchen, Paypal-Nutzer zur leichtfertigen Preisgabe ihrer Benutzerdaten zu verführen.

Die neuen Betrugsmails sind sehr leicht an ihrer viel zu langen Betreffzeile zu erkennen, wie Verbraucherschützer warnen. Diese lautet nämlich folgendermaßen: "Quittung vom Team-Support-Erklärungsstatus: wurde erstellt - Es gab einige Probleme mit Ihrem letzten Zugangskonto. Wir haben Ihr Konto bis zu weiteren Maßnahmen innerhalb von 24 Stunden gesperrt". 

Die Angreifer probieren es also wieder mit dem alten Trick und versuchen die Empfänger dadurch unter Druck zu setzen, indem sie behaupten, dass deren Konten gesperrt wurden. Doch der Betrugsversuch lässt sich dieses Mal einfach durchschauen.

Nicht nur, dass die Betreffzeile viel zu lang ist. Sondern der eigentliche Mailtext ist in derart unbeholfenem und fehlerhaftem Deutsch verfasst, dass man sofort erkennt, dass diese Mail nicht von Paypal stammen kann, sondern offensichtlich von einem nicht sehr guten Übersetzungsprogramm erstellt wurde:

Der Text der aktuellen Paypal-Phishingmail.
Vergrößern Der Text der aktuellen Paypal-Phishingmail.
© verbraucherzentrale.de

Hinter dem blauen Button mit der Aufschrift „Jetzt überprüfen“ am Ende der Mail befindet sich dann wieder der obligatorische Phishing-Link.

Wie immer gibt es nur einen Rat: Löschen Sie die Mail ohne einen Link darin anzuklicken.

Hier der Überblick zu den in letzter Zeit kursierenden Phishingmails:

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