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Apple verliert in den USA gegen Samsung

05.12.2011 | 19:02 Uhr |

Im Gegensatz zu Europa war Apple in den USA mit seinem Antrag auf ein vorläufiges Verkaufsverbot von Samsungs Galaxy Tab 10.1 weniger erfolgreich.

Apples Auffassung zufolge hat sich Samsung bei der Konzeption seiner Galaxy-Produktreihe ein wenig zu sehr von iPhone und iPad inspirieren lassen. In Australien und Deutschland wurde das Galaxy Tab 10.1 aus diesem Grund bereits aus den Händlerregalen verbannt . Eine ähnliche Aktion plante der Konzern nun in den USA. Der Antrag auf ein vorläufiges Verkaufsverbot wurde heute jedoch durch Richterin Lucy Koh abgelehnt.

Laut Koh könne man Apple durch eine einstweiliges Verkaufsverbot nicht mit Sicherheit vor Schäden durch Patentrechtsverletzungen bewahren. Samsung bezog heute Stellung zum Urteil und bestätigte, dass die Entscheidung als Bestätigung für die Haltlosigkeit von Apples Vorwürfen aufzufassen sei. Laut Sprecher Jason Kim entbehren die Argumente des iPhone-Herstellers jeglicher Grundlage.

Im zweiten Video vom Mobile World Congress 2011 berichten unsere Kollegen vom IDG News Service über spannende Neuheiten von Samsung und Microsoft. Im englischsprachigen Video sehen Sie zum einen das Galaxy S II, das über die NFC-Funktechnologie verfügt, sowie das neue Galaxy Tab 10.1. Zum anderen geht es im Video um ein Update für Microsofts Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7, das unter anderem Multitasking nachrüstet.

Das heutige Urteil dürfte Apple jedoch nicht von seinem Feldzug gegen Samsung abhalten. Nachdem ein Verkaufsverbot in Deutschland und Australien bereits erfolgreich durchgesetzt werden konnte, sind weitere 20 Klagen in zehn Ländern noch offen.

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