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Patentrechtsdrohungen gegen Linux stoßen auf Widerstand

23.11.2006 | 12:37 Uhr | Christian Löbering

Auch Steve Ballmers Behauptungen, Linux verletze Microsoft Patente und man habe Anspruch auf eine "angemessene Entschädigung" von den Anwendern, wies Rosenthal zurück: "Diese Forderungen sind unbegründet. Tatsächlich gab es nie Patentklagen gegen Linux." Schon gar nicht dürften sich Microsofts Forderungen an Anwender richten, so der OIN-Chef: "Während Patentrechtsauseinandersetzungen zwischen Softwareentwicklern und Distributoren nicht ungewöhnlich sind, werden sie fast immer zwischen diesen Parteien beigelegt - und nicht, indem man die Anwender in sie hineinzieht."

Novell ist, wie hier berichtet, von Microsofts wiederholten Behauptungen inzwischen entnervt. Der Friede zwischen den Firmen hat keine drei Wochen Bestand gehabt. Novell-Chef Ron Hovsepian sah sich inzwischen genötigt, selbst in die Debatte einzugreifen ( eine Analyse seines offenen Briefs hier ). Microsoft hat inzwischen erklärt, man "stimmte darin überein, nicht einer Meinung zu sein". (ls)

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