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Patent: Sony will Raytracing auf PS5 optimieren

01.03.2022 | 16:26 Uhr | Michael Söldner

Mit einer neuen Technik will Sony Raytracing auf der PS5 optimieren und damit höhere Bildraten erzielen.

Sowohl die neue Xbox Series X/S als auch die neue Playstation 5 unterstützen Raytracing in Hardware. Damit lassen sich in Spielen Echtzeitschatten darstellen, die die vorherige Konsolengeneration in die Knie gezwungen hätten. Dennoch fordert Raytracing in Spielen noch einen hohen Tribut: Die meisten Titel laufen mit aktiviertem Raytracing nur noch mit 30 Bildern pro Sekunde.

Bald mit 60 fps?

Ein neues Patent von Sony deutet darauf hin, dass der Hersteller das Raytracing auf der Playstation 5 optimieren möchte. Das offenbar vom PS5-Architekten Mark Cerny eingereichte Patent soll die Raytracing-Geschwindigkeit deutlich verbessern. Das Shader-Programm sei damit nur noch mit der Trefferprüfung beschäftigt. Die dadurch freigewordenen Ressourcen sollen für ein optimiertes Raytracing verwendet werden.

Wann kommt das Update?

Das neue System für beschleunigtes Raytracing soll asynchrone Operationen und Ray-Transformationen erlauben. Dies soll die Bildrate mit aktiviertem Raytracing auf der PS5 verbessern. Noch gibt es keine Hinweise darauf, dass Sony tatsächlich schon an einem Update für die PS5 arbeitet. Die grundlegenden Möglichkeiten hierfür wurden mit dem Patent jedoch geschaffen. Es bleibt abzuwarten, wann Sony das Patent in ein tatsächliches Update für die Playstation 5 verwandeln wird. Im Vergleich zur Konkurrenz in Form der Xbox Series X/S würde sich Sony damit eine bessere Position verschaffen. Und auch Gamer würden die Möglichkeit, Spiele trotz aktiviertem Raytracing mit 60 Bildern pro Sekunde spielen zu können, sicherlich auch gern in Anspruch nehmen. Schließlich ist der Qualitätsgewinn durch aktiviertes Raytracing auf Konsolen aktuell noch überschaubar, die halbierte Bildrate schmerzt hingegen sehr.

Raytracing: So funktioniert die Technik

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