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Kinect soll Spieler-Emotionen für gezielte Werbung auslesen

14.06.2012 | 05:41 Uhr |

Ein neues Patent von Microsoft deutet darauf hin, dass die Xbox-Kamera Kinect in Zukunft auch zur gezielten Auslieferung von Werbung genutzt werden könnte.

Erst vor wenigen Tagen gab es Gerüchte über eine neue Technik von Intel , mit der per Kamera die Emotionen des Zuschauers ausgelesen und zur gezielten Auslieferung von Werbung herangezogen werden sollen. Auch Microsoft zieht ein ähnliches Vorgehen in Betracht. Aus einem neuen Patent der Redmonder geht hervor, dass die Xbox-360 -Kamera Kinect zum Auslesen von Spieler-Stimmungen genutzt werden könnte.

Das Patent bezieht sich jedoch primär auf Suchanfragen im neuen Webbrowser, die von Werbetreibenden zur Auslieferung von Anzeigen verwendet werden können. Über die Kinect-Kamera ließen sich zusätzlich wichtige Informationen zum Geschlecht, zum Ort oder zur Tageszeit ermitteln. Noch interessanter für die Werbebranche könnten jedoch Daten zur Stimmung des Nutzers sein. Über den Kamerasensor ließen sich nämlich zusätzlich auch Reaktionen, Körperbewegungen und Veränderungen in der Stimmlage erfassen.

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Schon im letzten Jahr gab es Hinweise darauf, dass Microsoft die Stimmung per Kinect auslesen und damit das Spielerlebnis verändern möchte. Eine Ausweitung auf Werbung scheint da nur konsequent, auch wenn sie nicht jedem Kunden gefallen dürfte.

Die dieswöchige Doppelklick-Ausgabe befasst sich mit Microsofts Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360. Von PC-WELT-Redakteur Panagiotis Kolokythas und Moderatorin Alexandra Polzin erfahren Sie nicht nur alle technischen Details zum Funktionsprinzip, sondern sehen auch, wie es sich mit Kinect spielt.

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