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Seabubble: Paris testet "fliegendes Taxi"

26.09.2019 | 13:34 Uhr | Jérémie Kaiser

In Paris wurde auf der Seine das “fliegende Taxi“ Seabubble getestet.

Seabubbles -Gründer Alain Thébault hatte einen Traum: Er wollte Boote über dem Wasser schweben lassen. Dieser Traum ging nun in Erfüllung, denn Paris hat verstopften Straßen den Kampf angesagt.

Das Unternehmen um Thébault testete bereits im Mai 2018 erfolgreich seine „fliegenden Taxis“ auf der Seine, die eine Mischung aus Boot und Flugzeug sind. Die kleinen weißen Boote sind rein elektrisch und sollen sich vom Ablege- bis zum Zielort autonom über das Wasser bewegen. Während die Passagiere am Dock ein- und aussteigen, soll der Bubble (die Blase) aufgeladen werden. Ab einer Geschwindigkeit von 12 km/h hebt das Boot vom Wasser ab und beginnt zu schweben.

Kein Boot, aber auch kein Flugzeug

Vom ersten Entwurf seit der Firmengründung im Januar 2016 bis zum fertigen Bubble hat sich einiges am Design geändert. Der zuvor eher Smart-ähnliche Wasserflitzer sieht nun eher aus wie eine futuristische Limousine. Zugegeben, vom Film „Das fünfte Element“ sind wir noch weit entfernt, aber es tut sich was.

„Kein Lärm, keine Wellen, keine CO2-Emissionen“ ist der Slogan, mit dem das Unternehmen wirbt. Mit bis zu 30 km/h schweben die Boote bis zu einem halben Meter über dem Wasser und können neben dem Fahrer noch bis zu vier Passagiere transportieren. Durch das Schweben entstehen kaum Wellen, was dazu führt, dass die Insassen nicht seekrank werden können. Durch den elektrischen Antrieb ist das Fahr-/Flugzeug nahezu geräusch- und emissionslos.

So ähnlich könnte der Dock vom Seabubble aussehen.
Vergrößern So ähnlich könnte der Dock vom Seabubble aussehen.
© Seabubbles

Nach eigenen Angaben sollen weitere Städte wie Amsterdam, Zürich, Genf und Rotterdam am Seabubble interessiert sein. Ab Frühjahr 2020 könnten die Wassertaxis in Paris zum Einsatz kommen.

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