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PalmOne Lifedrive: neue Infos zum ersten Mobile Manager

04.04.2006 | 16:56 Uhr |

Ganz im Geiste der einstigen Revolution des Handhelds will PalmOne nach eigener Aussage eine völlig neue Gerätegruppe erfinden. Kern dieses Statements bildet ein Gerät, über das wir bereits im April mutmaßen durften und das nach dieser Mitteilung der Realität ein deutliches Stück näher gerückt sein dürfte: das Lifedrive.



Um die Strategie, die möglicherweise eine ganze Industrie beeinflussen könnte und die bereits jetzt in Zügen beispielsweise bei Nokias 7710 in Erscheinung tritt, besser zu verstehen, nimmt PalmOne folgende Unterteilung in Geräteklassen vor:


» Handhelds sollen Nutzer ansprechen, die primär an elementaren Organizer-Funktionen interessiert sind. Sowohl die Gerätereihe Zire wie auch Palms High-End Tungsten -Handhelds bedienen dieses Segment.

» Smartphones wie PalmOnes Treo 650 sind Konvergenzgeräte für Nutzer, die höchsten Wert darauf legen, für alle organisatorischen und kommunikationstechnischen Aufgaben lediglich ein Gerät mit sich zu tragen

» Die neue Klasse der "Mobile Managers" sollen Geräte bilden, die prinzipiell alles können, was der digitale Zeitgeist ermöglicht. Darunter versteht PalmOne umfangreiche Dokument- und Ordnerverwaltung, Jukebox-Funktionen sowie mobiles Imaging und Videoaufnahmen.
Page Murray, PalmOnes Marketing-Vizepräsident, hat das Nutzungsverhalten seiner Kunden analysiert: während die einen Dutzende von unterschiedlichen Dokumenten auf ihrem Endgerät sowie hunderte MP3-Songs mit sich herumtragen wollen, haben andere Nutzer den Anspruch, tausende hochauflösende Fotos mit einem Gerät aufzunehmen oder sich mit Video-Inhalten unterwegs unterhalten zu lassen. Die Organizer-Funktionen werden dabei von keiner Nutzergruppe vernachlässigt - sie blieben nach Marktstudien nach wie vor eine der Kernkomponenten eines jeden "Mobile Managers".




Der LifeDrive Mobile Manager, über den wir im April erstmals berichteten, könnte in naher Zukunft der erste Schritt zur Befriedigung dieser Bedürfnisse sein: mit einer 4GB großen Hitachi-Festplatte und WiFi-Connectivity ist er für den Speicherhunger und die Interoperabilität mit bestehender Hardware ausgezeichnet gerüstet. Ein 320x480 Pixel großes Display sorgt für uneingeschränktes Videovergnügen und ein PXA270-Prozessor mit 416 MHz dürften dem ohnehin ressourcenschonenden PalmOS gehörig Beine machen.

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