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PS5: Boost-Modus soll Motion Sickness in VR vermindern

21.09.2020 | 16:19 Uhr | Michael Söldner

Mit einem Boost-Modus auf der PS5 will Sony die Bildwiederholrate in PS4- und PSVR-Spielen erhöhen.

Wer die VR-Brille der Playstation 4 in der Vergangenheit genutzt hat und dabei häufig von Übelkeit betroffen war, sollte der Hardware noch nicht abschwören. Gut möglich, dass das eigene Schwindelgefühl auf der PS5 der Vergangenheit angehört. Sony hat für die kommende Konsole einen Boost-Modus angekündigt , von dem neben normalen PS4-Spielen auch PSVR-Spiele profitieren sollen. Die zusätzliche Leistung der PS5 soll demnach genutzt werden, um das Auftreten von Motion Sickness zu reduzieren. Konkret stellt Sony in ausgewählten PS4- und PSVR-Spielen eine flüssigere Bildfrequenz in Aussicht. Durch den Boost-Modus, der ähnlich zu dem in der PS4 Pro arbeitet, soll eine konstantere Framerate gewährleistet werden. Schwankungen in der Bildrate gehören speziell in VR zu den häufigsten Ursachen für Übelkeit.

Durch die Abwärtskompatibilität der PS5 zur PS4 soll auch der Großteil der PSVR-Spiele weiterhin nutzbar sein. Inwieweit Entwickler ihre Spiele mit einem Patch an die Möglichkeiten der PS5 anpassen müssen, bleibt offen. Eine automatische Erhöhung der Framerate in VR ist offenbar nicht geplant. Aktuell nutzt PSVR auf der PS4 mindestens eine Bildrate von 60 fps. Durch eine Technik namens Reprojection wird diese auf 120 Hz erhöht. Gut möglich, dass auf der PS5 eine native Darstellung mit 120 fps in VR möglich wird.

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