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PS4 kostet 381 Dollar in der Produktion

29.11.2013 | 05:24 Uhr |

Der Gewinn von Sony fällt bei der PlayStation 4 mit 18 US-Dollar sehr niedrig aus. Auch Microsoft verdient an seiner Xbox One nur wenig.

Seit heute ist Sonys PlayStation 4 im Handel erhältlich. Aufgrund der begrenzten Produktionsmenge werden viele Spieler aber leer ausgehen. Auch im Online-Handel erfolgt die Lieferung voraussichtlich erst zum Jahreswechsel. Hersteller Sony kann sich zwar über eine enorme Nachfrage freuen, reich wird das Unternehmen aber allein mit dem Verkauf der für 399 Euro bzw. US-Dollar angebotenen PlayStation 4 dennoch nicht.

Die Marktforscher von IHS haben die PlayStation 4 zerlegt und geschätzt, wie teuer die Produktion in Anbetracht der verwendeten Bauteile ausfällt. Allein die Hardware schlägt mit 372 US-Dollar zu Buche, die Fertigung ist mit neun US-Dollar vergleichsweise billig. Dennoch bleibt Sony nur ein kleiner Gewinn von 18 US-Dollar.

Beim Vorgängermodell musste Sony zum Verkaufsstart sogar einen Verlust von 200 US-Dollar pro Konsole hinnehmen. Trotz eines deutlich höheren Verkaufspreises von 499 US-Dollar bzw. Euro steht auch Konkurrent Microsoft mit seiner Xbox One nach Angaben von IHS nicht viel besser da. Der Gewinn beläuft sich pro Konsole auf 28 US-Dollar.

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Beide Hersteller spekulieren auf die beim Verkauf von Spielen entstehenden Lizenzgebühren sowie den Verkauf von Abo-Modellen wie Xbox Live und PlayStation Plus.

Ab dem 29.11.2013 ist die Playstation 4 im Handel erhältlich. Wir konnten die Konsole auf einem Sony-Event vorab antesten und die ersten Spiele wie "Killzone: Shadowfall"  und "Assassin's Creed 4: Black Flag" ausprobieren. Was die PS 4 alles kann und wie unser erster Eindruck der Konsole und der Spiele ausfällt, erfahren Sie in diesem Video.

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