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PCI Express 5.0 verdoppelt Bandbreite auf 128 GBps

03.06.2019 | 13:54 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Spezifikationen für PCI Express 5.0 sind final. Erneut wird die Bandbreite im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt.

Die Spezifikationen für PCI Express 5.0 sind final: Die Peripheral Component Interconnect Special Interest Group (kurz PCI-SIG) hat die Spezifikationen für PCI Express 5.0 in der Version 1.0 vorgestellt . Mit PCI Express 5.0 wird im Vergleich zum Vorgänger PCI Express 4.0 die Bandbreite zwischen Peripheriegerät und Prozessor nochmals verdoppelt.

Die Bandbreite steigt von bisher 16 Gigatransfers pro Sekunde (GT/s) auf 32 Gigatransfers pro Sekunde, was 128 GBps entspricht. Davon sollen datenhungrige Applikationen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Server profitieren. "Wir wussten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bevor der Markt nach mehr Bandbreite verlangt", heißt es einer der Mitteilung der PCI-SIG.

Die Abwärtskompatibilität zu PCIe 4.0, 3.x, 2.x und 1.x bleibt erhalten. PCI Express 5.0 kommt damit zu einer Zeit, in der PCI Express 4.0 bisher noch nicht im Einsatz ist. PCI Express 3.0 ist der gängige Standard. Bereits beim Wechsel von PCI Express 3.0 auf PCI Express 4.0 hatte sich die Bandbreite verdoppelt.

PCIe 4.0 war nach siebenjähriger Entwicklungszeit im Jahr 2017 finalisiert worden . Die Finalisierung von PCIe 5.0 hat dagegen nur  zweieinhalb Jahre in Anspruch genommen.

AMD hatte auf der CES 2019 den Ryzen 3 vorgestellt, der als erste CPU den PCIe-4.0-Standard unterstützt. Es wird damit gerechnet, dass auf dem Endanwender-Markt nach und nach zunächst PCI Express 4.0 den bisherigen Standard PCIe 3.0 ersetzen wird, während im Serverbereich und im Bereich der Hochleistungsrechner PCIe 4.0 übersprungen und direkt PCIe 5.0 zum Einsatz kommen wird.

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