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PC-WELT prüft nach

07.07.2005 | 16:20 Uhr |

Die PC-WELT hat das überprüft. Wir haben Claria Dashbar installiert und ließen eine aktuell gehaltene Version von Microsoft Antispyware das System überprüfen. Microsoft Antispyware fand insgesamt vier verdächtige Elemente, von denen drei etwas mit Claria zu tun haben (siehe Screenshot, Anmerkung: Messenger Plus! hat nichts mit der Angelegenheit zu tun) und schlägt nur "Ignorieren" als weitere Maßnahme vor. Unkundige Anwender dürften sich an der Empfehlung des Antispyware-Herstellers halten und nun einfach auf "Continue" klicken. Die Adware würde auf dem Rechner verbleiben. Anwender können natürlich die Empfehlung ignorieren und selbst entscheiden, dass die Elemente gelöscht werden.

Unserem Sammeltrieb ist es zu verdanken, dass wir noch eine etwa vier Monate alte Version von Microsoft Antispyware auf der Festplatte haben. Wir haben die aktuelle Version von Microsoft Antispyware deinstalliert und die veraltete Version installiert.

Anschließend ließen wir nun diese den Testrechner überprüfen. Das Ergebnis: Nun wurde Microsoft Antispyware insgesamt vier Mal fündig (siehe Screenshot). Der Warnhinweis lautete nun nicht mehr nur "Moderat", sondern, eine Stufe höher, "Elevated". Microsoft Antispyware empfiehlt die Entfernung der entsprechenden Komponenten. Mit einem Klick auf "Continue" werden sie also sofort gelöscht, wenn der Anwender nicht eingreift.

Damit hat sich das veraltete Microsoft Antispyware so verhalten, wie sich aktuelle Antispyware-Programme auch heute noch verhalten. Spybot Search & Destroy schlägt beispielsweise standardmäßig die Entfernung der Claria-Objekte vor.

Im Umkehrschluss: Wer eine aktuelle Version von Microsoft Antispyware nutzt, wird nicht mehr so eindringlich vor Claria-Adware gewarnt.

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