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PC-Verkäufe: Coronakrise sorgt für hohe Nachfrage

14.04.2021 | 14:58 Uhr | Michael Söldner

Die PC-Verkäufe im ersten Quartal 2021 fallen durch die Coronakrise so gut aus wie zuletzt im Jahr 2012.

PC-Hersteller dürfen sich über ein sehr lukratives erstes Quartal 2021 freuen. Zwar gingen die Verläufe von Desktop-Rechnern im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, dafür konnten speziell Notebooks ordentlich zulegen. Das Marktforschungsunternehmen IDC sieht im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Wachstum von satten 55,2 Prozent. Dabei muss allerdings einbezogen werden, dass die Verkäufe im ersten Quartal eines Jahres aus steuerrechtlichen Gründen meist recht gering ausfallen. So ist es auch zu erklären, dass die Auslieferungen bezogen auf das vierte Quartal 2020 in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 um 8 Prozent auf 84 Millionen Geräte weltweit gesunken sind. 

Bezieht man jedoch nur die eher schwachen ersten Jahresviertel der vergangenen Jahre ein, so kann sich die PC-Branche über das beste erste Quartal seit dem Jahr 2012 freuen. Nach Ansicht des Marktforschungsunternehmens Canalys liegt dies primär an den guten Verkäufen von Notebooks und Workstations. Bezogen auf das Vorjahr liege hier ein Wachstum von 79 Prozent vor. Die Verkäufe von Desktop-PCs gingen hingegen um 5 Prozent zurück. IDC sieht drei Gründe für diese Entwicklung: Unternehmen benötigen leistungsstarke Notebooks, dazu kommen Geräte mit Touchscreens für Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Dritte Triebfeder seien die Spieler, die aufgrund der schlecht verfügbaren Grafikkarten teilweise auf Gaming-Notebooks ausgewichen seien. Gewinner dieser Entwicklungen ist unter anderem Apple: Die Auslieferungen konnten im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt werden. Weniger profitieren konnte hingegen der Hersteller Dell.

Notebook-Kauf 2021: Darauf sollten Sie achten

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