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Ouya bekommt jährliche Hardware-Updates

07.02.2013 | 17:04 Uhr |

Die neue Spiele-Hardware Ouya soll in jedem Jahr an den aktuellen Stand der Technik angepasst werden.

Konsolenhersteller wie Sony oder Microsoft setzen bei PlayStation und Xbox auf unregelmäßige Generationswechsel. Aus diesem Grund warten die Besitzer der mittlerweile betagten Konsolen nun sehnsüchtig auf die Ankündigung der neuen Plattformen. Die Macher der auf Android basierenden Spielkonsole Ouya wollen hingegen mit jährlichen Hardware-Updates dafür sorgen, dass die Plattform immer zeitgemäß ausgestattet ist.

Firmenchefin Julie Uhrman will sich daher am Generationswechsel von mobilen Endgeräten orientieren, der ebenfalls jedes Jahr einen Nachfolger vorsieht. Entsprechend werde es schon 2014 eine Ouya 2 geben. Spieler sollen so von sinkenden Hardwarekosten oder schnelleren Prozessoren profitieren, auch die Größe des verbauten Speichers könne sich jährlich ändern.

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Derzeit setzt die Ouya-Konsole auf einen Tegra-3-Prozessor von Nvidia. Die zweite Generation könnte jedoch bereits auf den Nachfolger Tegra 4 bauen, der erst kürzlich angekündigt wurde. Trotzdem würden alle Spiele abwärtskompatibel sein. Die Bindung gekaufter Inhalte solle zudem an den Spieler erfolgen, nicht an eine bestimmte Hardware. So können angeschaffte Spiele auch auf der Nachfolge-Hardware weiter genutzt werden.

Nvidia präsentiert auf der CES 2013 gleich mehrere neue Produkte. Den Anfang macht der neue Tegra-4-Prozessor. Er ist laut Nvidia der derzeit schnellste mobile Prozessor der Welt. Für Spieler zeigte Nvidia gleich mehrere interessante Produkte. Das Serversystem Nvidia Grid soll beispielsweise Gaming über die Cloud ermöglichen. Überrascht hat Nvidia mit der Präsentation einer Android-basierten Handheld-Konsole namens Project Shield. Die Highlights stellen wir Ihnen in diesem Video vor.

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