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Oscars 2021: Netflix feiert erfolgreichste Oscars-Nacht

26.04.2021 | 10:51 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Bei den Oscars 2021 hat Netflix mehr Preise als in den Vorjahren erhalten. Auch Facebook gewinnt den ersten Oscar.

Für Netflix war es die bisher erfolgreichste Oscar-Nacht, obwohl sich Netflix wahrscheinlich auch ein paar mehr Preise gewünscht hätte. Letztendlich war Netflix aber das erfolgreichste Filmstudio des vergangenen Jahres - gemessen an den erhaltenen Oscars. Nach über 30 Nominierungen im Vorfeld erhielten die folgenden Netflix-Produktionen schließlich die begehrte Filmtrophäe:

Die 93. Oscar-Verleihung endete Montag früh (deutscher Zeit) und die Disney-Produktion "Nomadland" (auf Hulu in den USA verfügbar) der chinesischstämmigen Regisseurin Chloé Zhao, die auch das Drehbuch schrieb, wurde zum besten Film des Jahres gekürt. Zhao erhielt auch den Oscar für die beste Regie und die in "Nomadland" mitwirkende Schauspielerin Frances McDormand den Oscar in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin". Aktuell arbeitet Zhao übrigens an dem Marver-Film "The Eternals", der unter ihrer Regie und mit ihrem Drehbuch im November 2021 in die Kinos kommen soll.

Erster Oscar für Facebook-Prooduktion, je zwei Oscars für Amazon und Disney Plus

Facebook durfte sich auch über den allerersten Oscar freuen: Der vom Oculus-VR-Team produzierte Kurzfilm "Colette" erhielt den Preis. Disney Plus gewann zwei Oscars (für den Pixar-Film "Soul" - hier auf Disney Plus ) und Amazon ebenfalls zwei Trophäen (für "Sound of Metal" - hier auf Amazon Prime Video zu sehen ).

Alle Gewinner der 93. Oscar-Preisverleihung:

  • Bester Film: "Nomadland"

  • Beste Regie: Chloé Zhao ("Nomadland")

  • Bester Hauptdarsteller: Anthony Hopkins - "The Father"

  • Beste Hauptdarstellerin: Frances McDormand - "Nomadland"

  • Bester Nebendarsteller: David Kaluuya - "Judas and the Black Messiah"

  • Beste Nebendarstellerin: Yuh-Jung Youn - "Minari"

  • Bester animierter Film: "Soul" (von Pete Docter und Dana Murray)

  • Bester animierter Kurzfilm: "If Anything Happens I Love You"

  • Bestes Original-Drehbuch: Emerald Fennell ("Promising Young Woman")

  • Bestes adaptiertes Drehbuch: Christopher Hampton und Florian Zeller ("The Father")

  • Bester Schnitt: "Sound of Metal"

  • Bester Ton: "Sound of Metal"

  • Beste visuelle Effekte: "Tenet"

  • Beste Filmmusik: "Soul"

  • Bester Filmsong: "Fight for You" (aus "Judas and the Black Messiah")

  • Beste Kamera: Erik Messerschmidt ("Mank")

  • Bestes Szenenbild: "Mank"

  • Bestes Kostümdesign: "Ma Rainey´s Black Bottom"

  • Bestes Make-Up / Frisuren: "Ma Rainey´s Black Bottom"

  • Bester Dokumentarfilm: "Mein Lehrer, die Krake"

  • Bester Kurzfilm (Unterhaltung): "Two Distant Strangers"

  • Bester Kurzfilm (Dokumentation): "Colette"

  • Bester ausländischer Film: "Der Rausch" aus Dänemark

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