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Opera 41 startet schneller und spart Energie

26.10.2016 | 09:27 Uhr |

Die neue Opera-Version 41 ist laut Hersteller auf Geschwindigkeit getrimmt. Außerdem werden Videos im Pop-out nun mit GPU-Unterstützung abgespielt und der Newsreader hat ein Fein-Tuning erhalten.

Die norwegische Browser-Schmiede Opera Software hat mit Opera 41 eine neue Browser-Version für Windows, Mac und Linux freigegeben. Der Hersteller gibt an, die Entwickler hätten sich vor allem darauf konzentriert, dass der Browser schneller startet. Standardmäßig merkt sich Opera alle beim Beenden noch offenen Tabs und lädt diese beim nächsten Aufruf des Browsers wieder. Das kann schon einmal etwas dauern. Damit das schneller geht, priorisiert Opera 41 das Laden der Tabs – statt wie bisher alle gleichzeitig zu laden.

Bei zehn gespeicherten Tabs soll die Zeit bis zur Benutzbarkeit des zuletzt aktiven Tab nur noch etwa halb so lang sein wie bei Opera 40. Die übrigen Tabs werden unterdessen im Hintergrund geladen. Waren beim Beenden des Browser weit mehr Tabs geöffnet, kann der Unterschied sogar noch weit größer ausfallen. Der Vorteil fällt vor allem ins Gewicht, wenn der Rechner gerade erst eingeschaltet und oder neu gestartet wurde.

Auf Notebooks im Akkubetrieb soll Opera bei WebRTC-Videokonferenzen Energie sparen. Dazu prüft Opera, welcher Video-Codec mit Hardware-Unterstützung durch die GPU (Grafikchip) betrieben werden kann und wählt diesen für die Videokonferenz. Damit sollen Hauptprozessor und Akku entlastet werden und dem Notebook geht nicht so schnell der Saft aus. Von der Hardware-Beschleunigung profitiert nun auch das so genannte Video Pop-out , das Opera seit Version 37 mitbringt. Laut Hersteller wird dadurch die CPU um bis zu 30 Prozent weniger belastet.

Der persönliche Newsreader hat in Opera 41 einige neue Funktionen bekommen. So soll Opera jetzt in der Lage sein, einen Newsfeed zu finden, auch wenn dessen genaue Adresse nicht bekannt ist. Der Newsreader verfügt nun auch über eine Chronik, sodass auch eine frühere Ansicht geladen werden kann. Außerdem kann eine Nachrichtenquelle in der Vorschau betrachtet werden, bevor sie abonniert wird.

Auch in Sachen Sicherheit gibt es Verbesserungen, allerdings sind diese nicht offensichtlich. Opera 41 basiert auf Chromium 54, aktuell auf Chromium 54.0.2840.59. Im Chromium und Chrome 54 hat Google etliche Sicherheitslücken gestopft, wovon auch Opera profitiert. Für die kommende Browser-Version Opera 42 stellen die Norweger eine 64-Bit-Fassung für Windows in Aussicht, die schneller sein könnte als die 32-Bit-Fassung.

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