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Onlinekauf widerrufen: So lösen Sie Probleme mit störrischen Händlern

05.05.2021 | 10:05 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Immer öfter versuchen Händler Kunden daran zu hindern, dass diese ihr gesetzlich zugesichertes Widerrufsrecht beim Kauf nutzen. Diese Probleme gibt es und so lösen Sie diese.

Die Verbraucherzentrale Rheinlandpfalz warnt davor, dass sich Online-Händler immer öfter vor dem Widerrufsrecht beim Onlinekauf drücken wollen. Das würde aus unterschiedlichen Beschwerden hervorgehen, die dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vorliegen.

Demnach versuchen die Verkäufer mit unterschiedlichen Tricks den Rückversand zu erschweren oder unmöglich zu machen. So geben manche Anbieter keine Rücksendeadresse an oder sie stellen kein Retourenlabel zur Verfügung. Wieder andere Verkäufer reagieren überhaupt nicht auf die Kontaktaufnahme durch den Kunden. Eine neue Masche scheint zudem zu sein, dass Händler vereinzelt statt der Rücknahme der Waren Rabatte oder Gutscheine anbieten.

Da während der Corona-Pandemie der Online-Handel deutlich zugenommen hat, gibt es demzufolge auch mehr Beschwerden. Unter anderem bei Käufen auf Online-Marktplätzen sowie bei Bestellungen aus dem außereuropäischen Ausland berichten Kunden von Problemen.

Die Verbraucherzentrale Rheinlandpfalz weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich daraufhin, dass die Waren in der Regel innerhalb von 14 Tagen zurückgegeben werden können.

Die Verbraucherschützer haben hier Tipps dafür zusammengestellt, wie Sie einen Vertrag korrekt widerrufen. Auf dieser Seite wiederum bieten die Verbraucherschützer einen Umtauch-Check an. Falls Sie damit nicht weiterkommen, können Sie sich bei den Verbraucherzentralen auch beraten lassen. Die konkreten Beratungsmöglichkeiten finden Sie hier .

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