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Onedrive: Erster 64-Bit-Client für Windows 10 startet

27.08.2021 | 13:55 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Microsoft bietet den Onedrive Sync-Client zum ersten Mal in einer 64-Bit-Fassung an. Das sind die Vorteile.

Update, 27. August 2021: Microsoft liefert den Client für Onedrive nun für mehr Nutzer zum ersten Mal in der 64-Bit-Fassung aus. Das teilt Microsofts Onedrive-Chef Jason Moore über Twitter mit. Im April war der 64-Bit-Client zunächst in einer Preview erschienen. Wer den Onedrive-Sync-Client installiert hat, kann nun auch die 64-Bit-Version auswählen.

Per Haken aktivieren Sie die 64-Bit-Version
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Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Onedrive-Icon in der Systray und wählen dann "Hilfe & Einstellungen" und dann "Einstellungen" aus. Im Reiter "Info" können Sie dann einen Haken bei der 64-Bit-Fassung setzen, um diese zu installieren. Welche Vorteile die 64-Bit-Version bietet, erläutern wir weiter unten in der ursprünglichen Meldung.

Ursprüngliche Meldung vom 9. April 2021: Nach einer längeren Testphase bietet Microsoft allen interessierten Windows-10-Nutzern nun die Möglichkeit an, die erste 64-Bit-Fassung des Onedrive Sync-Clients auszutesten. Der Download der Public Preview (öffentliche Vorschau) ist über einen Download-Link in einem Beitrag des Entwickler-Teams im OneDrive-Blog möglich. Dabei wird darauf hingewiesen, dass beim Wechsel von der 32- auf die 64-Bit-Fassung (oder zurück) die gleiche Onedrive-Version genutzt werden muss. Wie Sie herausfinden, welche Onedrive-Version Sie verwenden, erfahren Sie in diesem Support-Beitrag von Microsoft.

Für 64-Bit-Nutzer ist der Wechsel zum 64-Bit Onedrive-Client laut Angaben der Entwickler dann empfehlenswert, wenn sie viele Dateien und/oder viele große Dateien von ihrem Rechner in den Cloud-Speicherdienst hoch- oder herunterladen. Dazu erklärt Microsoft:

"Computer, auf denen 64-Bit-Versionen von Windows ausgeführt werden, verfügen in der Regel über mehr Ressourcen, wie z. B. Rechenleistung und Arbeitsspeicher, als ihre 32-Bit-Vorgängermodelle. Außerdem können 64-Bit-Anwendungen auf mehr Speicher zugreifen als 32-Bit-Anwendungen (bis zu 18,4 Millionen Petabyte)."

Nutzer, die ein 64-Bit-Betriebssystem in Verbindung mit einem x64-basierten Prozessor verwenden, können bei Installation des Public-Preview-Clients auswählen, ob sich die 32- oder 64-Bit-Fassung von Onedrive installieren soll. Auf ARM64-Geräten gibt es weiterhin nur die 32-Bit-Fassung von Onedrive.

Weitere Informationen und den Download der Preview-Fassung finden Sie auch in diesem deutschsprachigen Support-Beitrag von Microsoft.

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