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Olympus stellt spiegellose Systemkamera OM-D E-M5 Mark III vor

17.10.2019 | 14:20 Uhr | Markus Schelhorn

Mit der OM-D E-M5 Mark III bringt Olympus eine kompakte Kamera mit Wechselobjektiv. Ab Mitte November 2019 ist sie erhältlich.

Die OM-D E-M5 Mark III ist eine kompakte spiegellose Systemkamera, die das Micro-Four-Thirds (MFT) Format nutzt. Auch Panasonic setzt bei einigen seiner spiegellosen Systemkameras auf dieses MFT-Format, das rund die Hälfte der Fläche des Kleinbildformats bietet. Die Vorgängerin OM-D E-M5 Mark II gibt es derzeit deutlich günstiger, hier ein Angebot auf Amazon .

OM-D E-M5 Mark III ab Mitte November

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bringt Olympus ab Mitte November 2019 das Gehäuse der OM-D E-M5 Mark III für 1199 Euro in Silber oder Schwarz auf den Markt. Im Kit mit dem M.Zuiko Digital ED 12-40 mm F2.8 kostet sie 1.899 Euro, mit dem M.Zuiko Digital ED 12-200 mm F3.5-6.3 sind 1.799 Euro fällig. Ferner gibt es die Kamera für 1499 Euro im Kit mit dem Objektiv M.Zuiko Digital ED 14‑150 mm F4‑5.6 II. 100 Euro Rabatt gibt es anlässlich des 100. Geburtstags von Olympus für diejenigen, die sich bis zum 15. November 2019 für die neue OM-D entscheiden.

Outdoor-geeignetes Gehäuse

Das staub- und spritzwassergeschützte sowie frostsichere Kameragehäuse erlaubt laut Olympus den Einsatz bei nahezu jedem Wetter. Die Bedienung der Kamera wurde optimiert: Griff und Daumenauflage sind leicht vergrößert, damit die E-M5 Mark III noch besser in der Hand liegt. Die Kamera soll so sowohl für große als auch für kleine Hände sehr gut bedienbar sein. Gegen Staub auf dem Bildsensor hilft der Olympus Super Sonic Wave Filters. Staubpartikel werden beim Einschalten der Kamera mit Hilfe von mehr als 30.000 Vibrationen pro Sekunde abgeschüttelt. Ausgestattet ist sie mit einem 20,4 Megapixel Live-MOS-Sensor, der aus dem Flaggschiffmodell E-M1 Mark II bekannte TruePic VIII Bildprozessor bekannt ist. Per Bluetooth-Verbindung zum Smartphone lassen sich Bilder übertragen. Die Kamera kann man über USB laden.

Olympus OM-D E-M5 Mark III in der Schnellübersicht

Staub- und Spritzwasserschutz sowie frostsicher

20,4-MP-Live-MOS-Sensor mit Supersonic Wave Filter für Staubschutz

Bildstabilisation mit Kompensation von bis zu 6,5 EV-Schritten (abhängig vom Objektiv)

Phasendetektions-AF-System mit 121 Kreuzsensoren

4K-Videoaufnahme mit 30 Bildern pro Sekunde

50 MP High-Res-Shots

Focus Bracketing und Focus Stacking

Maße: B 125,3 mm x H 85,2 mm x T 49,7 mm

Gewicht Body: 414 g (mit Akku und SD-Karte)

Mit der Tripod-High-Res-Shot-Funktion kann man die Auflösung auf 50 Megapixel erhöhen. Der Bildsensor wird mit dieser Option in Schritten von 0,5 Pixeln verschoben, während acht aufeinanderfolgende Aufnahmen erstellt und anschließend zu einem einzigen hochauflösenden Bild zusammengefügt werden.

Gut für Makro-Fotografen: Mit Focus-Bracketing werden durch einmaliges Auslösen bis zu 999 Bilder aufgenommen, wobei die Fokusposition zwischen den einzelnen Aufnahmen leicht verschoben wird. Die Focus-Stacking-Funktion setzt Bilder automatisch in der Kamera zusammen.

Neuer Autofokus mit 121 Kreuzsensoren

Die OM-D E-M5 Mark III ist mit dem Phasendetektions-AF-System mit 121 Kreuzsensoren ausgestattet, der bisher nur in den Spitzenmodellen E-M1X und E-M1 Mark II zum Einsatz gekommen ist. AF-Messfeldeinstellungen lassen sich einzeln oder in Gruppen wählen. Selbst bei maximaler Blende und unabhängig vom Motiv soll der Autofokus der E-M5 Mark III präzise und schnell arbeiten. Ein verbesserter Algorithmus verhindert zudem, dass der Autofokus unerwartet auf den Hintergrund springt. Bei aktivierter AF/AE-Verfolgung werden bis zu zehn Bilder pro Sekunde aufgenommen.

Neuer eingebauter Bildstabilisator

Das neue Fünf-Achsen-Bildstabilisierungssystem der OM-D E-M5 Mark III ermöglicht eine Kompensationsleistung von bis zu 5,5 EV. Zusätzlich zur Winkelabweichung und Shift-Bewegung werden Rotationsbewegungen korrigiert, die bei Aufnahmen aus der Hand auftreten.

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