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Olympia 2020: Farbige Overlays sollen Sportler erfassen

12.09.2019 | 17:01 Uhr | Michael Söldner

Durch eingeblendete Overlays sollen die Wettkämpfe bei den Olympischen Sommerspielen von 2020 noch spannender werden.

Die Laufwettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020 sollen durch neue Augmented-Reality-Overlays noch dynamischer werden. Die Einblendungen sollen Zuschauern dabei helfen, die Geschehnisse auf der Strecke besser im Überblick zu behalten. In einem ersten Video zeigt Intel, wie die Overlays in die Sportereignisse integriert werden sollen. Durch die Einblendungen wird schnell deutlich, welcher Sportler gerade am schnellsten läuft. Darüber hinaus werden die Geschwindigkeiten und die Namen der Teilnehmer direkt auf der Strecke im Fernsehbild eingeblendet. 

In einer farbig markierten Spur hinter den Läufern zeigt die Technik von Intel außerdem, welcher Sportler gerade seine Geschwindigkeit geändert hat. So werden schnelle Spurts kurz vor dem Ziel noch eindeutiger sichtbar. Die zugrundeliegende Technologie nennt sich 3DAT (3D Athlete Tracking). Laut Intel arbeitete die Augmented-Reality-Technik fast in Echtzeit. Sie baut auf Künstliche Intelligenz und Computerberechnungen und könne von Sendeanstalten live hinzugefügt werden. Auch die Veranstalter begrüßen die neue Technik. Sie könne Zuschauern einen besseren Eindruck über die unterschiedlichen Phasen eines Wettlaufs bieten. Da auch die Form und Bewegung der Athleten erfasst wird, ergeben sich völlig neue Einsichten für die Zuschauer der Olympischen Sommerspiele von 2020.

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