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Oculus Rift S vorgestellt - mehr Power für VR-Gaming

21.03.2019 | 10:40 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Oculus hat das neue VR-Headset Oculus Rift S vorgestellt, welches im Frühjahr 2019 auf den Markt kommt. Hier die Details.

Das zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus hat auf der Game Developer Conference (GDC) in San Francisco das neue VR-Headset Oculus Rift S vorgestellt. Es wird im Frühjahr auf den Markt kommen und 399 US-Dollar bzw. um die 430 Euro kosten. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurde das Design des VR-Headsets nochmals überarbeitet, wobei sich Oculus die Hilfe von Lenovo geholt hat. Das neue Headset soll mehr Komfort bieten und über eine Drehung des Einstellrades auf der Rückseite kann es schnell am Kopf befestigt werden.

Unterm Strich wurde die Oculus Rift S im Vergleich zu den Vorgängermodellen etwas verbessert, in einigen Punkten gibt es aber auch einen kleinen Rückschritt. Die Auflösung steigt auf 1.280 x 1.440 Pixel pro Auge, was einer Gesamtauflösung von 2.460 x 1.440 Pixeln entspricht. Dafür kommen nun aber LCD statt OLED-Bildschirme zum Einsatz. Zusätzlich sinkt auch die Bildwiederholrate von 90 Hertz auf 80 Hertz. Außerdem soll das neue Headset auch etwas schwerer als der Vorgänger sein. Wie viel schwerer, verrät Oculus aber noch nicht.

Durch die höhere Auflösung sollten vor allem Texte besser lesbar sein. Außerdem soll auch der Screen-Door-Effekt (auf Deutsch auch "Fliegengittereffekt" genannt) der Vergangenheit angehören. Wie gut das gelungen ist, bleibt aber erst mal abzuwarten, bis das Modell auch ausgeliefert wird.

Headset und Controller beherrschen Inside-Out-Tracking

Oculus Rift S beherrscht auch Inside-Out-Tracking durch fünf im Headset integrierte Sensoren, wodurch keine externe Sensoren zur Feststellung der Position des Spielers nötig werden. Oculus Insight kommt hier zum Einsatz: Die Position des Nutzers und dessen Kopfbewegungen werden über die Kameras im Headset und Algorithmen ermittelt.

Mitgeliefert werden zwei Oculus Touch Controller, deren Design ebenfalls überarbeitet wurde und deren Position im Raum ebenfalls über Inside-Out Tracking ermittelt wird. Das bedeutet aber andersherum auch: Die alten Oculus Touch Controller lassen sich in Verbindung mit Oculus Rift S nicht nutzen, weil diese noch für das Tracking auf externe Sensoren angewiesen sind.

Bei der Oculus Rift S setzt Oculus das gleiche Audiosystem wie schon bei der Oculus Quest und Oculus Go ein. Es kann damit am Headset jeder beliebiger Kopfhörer per 3,5mm-Klinke verbunden werden. Für den Anschluss an einen PC reicht ein einziges Kabel.

Ist Ihr Rechner fit für Oculus Rift S? Dieses Tool liefert die Antwort

Für die Nutzung der Oculus Rift S ist mindestens ein Windows 10 PC mit Nvidia GTX 1050 Ti oder AMD Radeon RX 470 (oder besser) erforderlich. Außerdem sollten im Rechner mindestens ein Intel i3-6100 oder AMD Ryzen 3 1200 (oder besser), 8 Gigabyte RAM und ein USB-3.0-Anschluss und ein DisplayPort-1.2-Videoausgang vorhanden sein.

Die empfohlenen Systemvoraussetzungen für die Nutzung von Oculus Rift S: Nvidia GTX 1060 oder AMD Radeon RX 480 (oder besser), Intel i5-4590 oder AMD Ryzen 5 1500X (oder besser), 8 Gigabyte RAM, HDMI-1.3-Videoausgang, 3 x USB 3.0 und 1 x USB 2.0 und natürlich Windows 10.

Oculus bietet auf dieser Seite ein Tool an, mit dem Sie überprüfen können, ob Ihr Rechner bereits fit für die Oculus Rift S.

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