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Nvidia könnte RTX 4000 wegen zu voller Lager verschieben

07.07.2022 | 16:11 Uhr | Michael Söldner

Hersteller Nvidia hat offenbar noch zu viele RTX-3000-Grafikkarten auf Lager und könnte die neuen GPUs verschieben.

Eigentlich war die Markteinführung der neuen RTX-4000-Grafikkarten von Nvidia mit dem Codenamen “Ada“ gestaffelt für August und September erwartet worden. Nun berichtet der gut informierte Leaker “ Moore's Law Is Dead “ jedoch, dass mehrere Quellen eine Verschiebung der neuen GPUs angedeutet hätten. Demnach sei nicht vor November mit der Markteinführung der neuen Grafikkarten von Nvidia zu rechnen. Eine andere Quelle geht sogar von einer Verschiebung von Oktober auf Dezember aus.

Zu volle Lager

Die Ursache für die mögliche Verschiebung ist einfach: Nvidia habe aktuell noch zu volle Lager mit RTX-3000-Grafikkarten. Einige Händler seien sogar vom Hersteller dazu verpflichtet worden, tausende High-End-GPUs der RTX-3000-Generation anzunehmen. Es sei aber nicht sicher, ob man diese zum Einkaufspreis noch abverkauft bekommen würde. Andere Händler hätten noch volle Lager mit Low-End-GPUs der RTX-2000-Reihe, die nun kein Käuferinteresse mehr wecken würden.

Gedrosselte Produktion?

Eines könnte jedoch beibehalten werden: Trotz einer im Raum stehenden Verschiebung der neuen Grafikkarten will Nvidia offenbar weiter an einer Vorstellung der neuen RTX-4000-Karten im Herbst festhalten. Bei Auftragsfertiger TSMC soll Nvidia zudem eine Produktionsminderung angestoßen haben. Es seien einfach noch zu viele unverkaufte Grafikkarten vorhanden. Andere Quellen gehen sogar davon aus, dass die neuen GPUs erst im ersten Quartal 2023 erscheinen könnten. Für Spieler könnte diese Entwicklung dennoch einen Vorteil haben. Denn nach monatelangen Wucherpreisen kann nun endlich mit Preissenkungen bei den RTX-3000-Grafikkarten gerechnet werden.

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