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Nvidia Omniverse: Plattform für Zusammenarbeit bei Spieleentwicklung

23.03.2022 | 17:45 Uhr | Michael Söldner

Mit „Omniverse“ will Nvidia Spieleentwicklern eine kooperative Plattform für die Optimierung ihrer Spiele bieten.

Im Rahmen der GDC-Keynote von Nvidia hat Firmenchef Jensen Huang eine neue Plattform namens „ Omniverse “ vorgestellt. Damit will Nvidia die Zusammenarbeit von Spieleentwicklern verbessern. Omniverse bietet hierfür unterschiedliche Funktionen an, die die Optimierung von Games erleichtern sollen. So könne beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Assets, und der Einsatz von KI für Animationen und Gesichtsausdrücke einfacher vonstatten gehen als bislang. Die Echtzeit-Plattform umfasst zudem die Integration von KI und RTX-fähigen Tools. Mit benutzerdefinierten Tools sollen Workflows zusätzlich vereinfachen und beschleunigen.

Einfachere Zusammenarbeit

Die Omniverse-Plattform umfasst konkret die KI-gesteuerte Anwendung Audio2Face, mit der sich Gesichtsanimation aus einer Audiodatei erzeugen lassen. Entwickler können damit eine Sprachaufzeichnung einfach auf das Gesicht der Spielfigur legen und erhalten eine konkrete Animation. Dazu kommen mit Nucleus Cloud 3D-Assets in Echtzeit, die zwischen internen und externen Entwicklungsteams geteilt werden können. Das Tool steht aktuell im Rahmen einer Early-Access-Phase zur Verfügung.

KI und verbesserte Suche

Der KI-gestützte Dienst Omniverse Deepsearch steht für alle Omniverse-Enterprise-Abonnenten zur Verfügung und soll Eingaben in natürlicher Sprache und Bildern nutzen, um im gesamten Katalog von unmarkierten 3D-Assets, Objekten und Charakteren den gewünschten Inhalt zu finden. Bei Omniverse Connectors handelt es sich hingegen um ein Plug-in, welches die „Live-Synchronisation“ von kollaborativen Workflows zwischen Design-Tools von Drittanbietern und Omniverse ermöglichen soll.

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