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Nvidia: Letzter 3D-Vision-Treiber im April

13.03.2019 | 17:36 Uhr | Michael Söldner

Nvidia will die Shutterbrille 3D Vision nur noch bis April mit neuen Treibern versorgen, die Technik wird aufgegeben.

Seit den 90er Jahren werden 3D-Shutterbrillen für den PC angeboten, die einen dreidimensionalen Effekt beim Spielen erzeugen sollen. Nach der LCD-Shutterbrille ELSA Revelator versuchte sich auch Nvidia ab 2009 mit 3D Vision noch einmal an diesem Konzept. Dazu werden per Treiber für jedes Auge Bilder mit 60 Hz und leicht verändertem Blickwinkel errechnet, die dann auf der Shutter-Brille angezeigt werden. Offenbar fanden sich hierfür aber nicht genügend Kunden, Nvidia will den 3D-Vision-Support im April einstellen . Damit erscheint nächsten Monat der letzten Treiber mit Unterstützung für 3D Vision. Wer weiter an seiner 3D-Brille festhalten möchte, muss also mit einem in Zukunft veralteten Treiber leben.

Sollten hingegen schwerwiegende Bugs auftauchen, so will Nvidia diese noch bis zum April 2020 beheben. Für ein 3D-Erlebnis mit den Nvidia-Brillen ist ein Bildschirm mit 120 Hz erforderlich, der zwei unterschiedliche Bilder mit 60 Hz für jedes Brillenglas ausgeben kann. Leider wird die Helligkeit durch die Abdunklung des jeweils anderen Brillenglases sehr stark reduziert. Monitore mit einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz werden auch weiterhin ihren festen Platz im Gaming-Bereich haben. Durch die schnelle Bildfolge ergeben sich weniger störende Ruckler und die schnelle Bearbeitung von Befehlen, die speziell beim Online-Spielen wichtig ist, wird durch die hohe Bildrate so schnell wie möglich umgesetzt. 

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