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Novell zieht seine Ansprüche an Unix zurück

11.06.2003 | 11:40 Uhr | Markus Pilzweger,

Neuigkeiten gibt es aber auch an anderer Front: Nachdem Ende letzter Woche ein 1996 geschlossener Vertrag aufgetaucht war, der nicht nur den Verkauf der Eigentums- sondern auch den der Urheberrechte an Unix von Novell an SCO dokumentiert ( wir berichteten ), hat Novell nun den Anspruch auf Copyrights an dem Betriebssystem zurückgezogen, berichtet unsere Schwesterpublikation "Computerwoche" . Ende Mai hatte sich der Netzwerkspezialist um den Streit zwischen SCO und der Linux-Gemeinde eingeschaltet und behauptet, die Unix-Urheberrechte nicht an SCO verkauft zu haben.

Doug Michels, der SCO gegründet hatte, bevor ein Teil von Caldera übernommen wurde und sich Caldera schließlich wieder in SCO umbenannt hat, hat sich mittlerweile von der Vorgehensweise des Unternehmens distanziert. Zwar habe SCO das Copyright an Unix, es sei aber eine Schande, Linux-Anwendern zu drohen, so der Geschäftsführer der ehemaligen SCO-Sparte Tarantella. Ärgerlichen Kunden, die mit Boykott gedroht haben, habe er schriftlich bestätigen müssen, keine Geschäftsbeziehungen mehr zu SCO zu pflegen.

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