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Nicht einmal ein Arzt ist erforderlich

10.01.2006 | 15:53 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Graafstra ist nicht allein, mindestens 20 seiner Freunde und Bekannten sollen sich ebenfalls die elektronische Zugangsberechtigung implantieren haben lassen.

Von den Chips scheint man absolut nichts zu bemerken: "Ich kann rein gar nichts spüren. Er behindert mich nicht. Er verletzt mich in keiner Weise. Ich kann beinahe nicht einmal sagen, dass er da ist" stimmt Jennifer Tomblin, die 23-jährige Freundin des Jungunternehmers zu. Und Mikey Sklar, ebenfalls ein RFID-Enthusiast legt nach: "Es gibt einem so eine Macht wie Abrakadabra."

Die eingesetzten RFID-Chips sind kleiner als ein Reiskorn und sollen angeblich bis zu 100 Jahre lang halten. Ein Chirurg hatte sie injiziert. Aber ein Humanmediziner soll dafür nicht einmal nötig sein, auch Tätowierer und Tierärzte sollen die Chips einsetzen können. Gerade Tierärzte kennen dieses Verfahren schon seit Jahren, weil sie Chips in Haustiere einsetzen, damit man diese wieder aufspüren kann, wenn sie ausbüchsen.

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