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Neue Möglichkeiten - neue Gefahren

29.06.2013 | 23:25 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die "guten alten" Handys waren noch virenresistent. Doch mit der allmählichen Umwandlung der einfachen Sprechtüten in Mini-Computer wird sich das ändern. Wenn Handy-Benutzer im Web surfen, Mails versenden und Software auf ihr Handy laden, werden sie sich mit den gleichen Gefahren konfrontiert sehen, wie PC-Benutzer. Auch bei den Rechenknechten kam die Virengefahr nicht über Nacht, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt, um heute nahezu allgegenwärtig zu sein.

In Japan sollen bereits Mail-Nachrichten existieren, die an Handys verschickt werden und einen Internet-Link beinhalten. Klickte der Handybesitzer auf den Link, so wählte das Handy eine Notrufnummer an. Der Handy-Provider musste die Anrufwelle stoppen, bis der Fehler behoben war.

Die Hersteller von Sicherheits-Software wird es freuen. Mit der zunehmenden Entwicklung von Handys zu leistungsfähigen Mini-Computern werden Mobilfunk-Nuter ähnlich wie PC-Anwender Sicherheits-Software auf ihren Handys installieren müssen, meint Prakash Panjwani, Vizepräsident bei Certicom, einer Sicherheitsfirma im kalifornischen Hayward. Virenscanner für das Nokia- und Firewalls für das Alcatel-Handy könnten somit bald normal sein.

Virenschleuder Mail (PC-WELT Online, 11.03.2002)

Studie: Viren und Würmer hoch im Kurs (PC-WELT Online, 08.03.2002)

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