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Neue Geschäftsfelder, neue Zielgruppen

03.03.2008 | 14:45 Uhr | Christian Löbering

Mehr als Hardware: Digital Signage benötigt Planung, Konzeption und Wartung (Quelle: NEC)
Vergrößern Mehr als Hardware: Digital Signage benötigt Planung, Konzeption und Wartung (Quelle: NEC)
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Mit der Verbreitung von Digital Signage entsteht gerade ein neuer Markt für redaktionelle, grafische und technische Dienstleistungen. Der Handel mit Public Displays bedeutet weit mehr als nur den Verkauf von Hardware. Vielfach umfasst er auch Software, Netzwerktechnik und Installationsdienste. Aber auch für die Gestaltung eines professionellen Werbeauftritts ist spezielles Know-how gefragt, ebenso wie für die Produktion eines Werbespots.

"Zu Digital Signage gehört viel mehr als nur Hardware, es beginnt damit, dem Kunden ein Konzept vorzustellen, das aus Planung, Installation und Wartung besteht", erklärt Daniel Guggolz, European Product Marketing Manager von Richardson Electronics Division ACT Kern. Das Unternehmen berät Händler und Großmärkte rund um Lösungen im Bereich Digital Signage.

"Für die Content-Erstellung arbeiten wir mit Partnern zusammen, die uns die Inhalte nach Kundenwunsch erstellen. Größere Kunden haben Marketingabteilungen, die den Content zur Verfügung stellen. "Ist die Anlage installiert, werden die Werbebotschaften über Narrowcasting an die einzelnen Clients gesendet und auf dem Bildschirm dargestellt. Narrowcasting ist die gezielte Übertragung von Daten, Informationen und Programmen an einen ausgewählten Benutzerkreis."

Der Produktmanager schätzt die Entwicklung des Einsatzes von Public Displays positiv ein: "Zwar verhält sich der Markt in Deutschland im Vergleich zu England, Frankreich oder USA noch sehr konservativ, was Digital Signage angeht. Doch die Nachfrage steigt sichtbar."

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