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Neue Funktionen (I): Mehr Sicherheit

09.11.2004 | 16:50 Uhr |

Gegenüber Version 0.8 ist Firefox 1.0 noch leistungsfähiger. In den folgenden Punkten hat sich der Browser wesentlich weiterentwickelt:

Sicherheit: Auch in Firefox wurden in der Vergangenheit einige Sicherheitslücken entdeckt. In der Regel erschien bisher meist schon kurz nach der Entdeckung eine neue Version, die den Fehler behob. In Zukunft muss man sich nicht mehr komplette Installationspakete herunterladen, um vor Angreifern sicher zu sein. Die neue Update-Funktion aktualisiert nur noch die Teile des Browsers, die tatsächlich von der Lücke betroffen sind.

Wenn Sie eine Seite besuchen, die zur korrekten Darstellung ein Plug-in benötigt, öffnet sich nicht mehr sofort eine Abfrage, ob Sie der Installation zustimmen oder nicht. Denn Angreifer nutzten diese Technik, um arglosen Benutzern Trojaner und Spyware unterzuschieben. Schnell klickt man in einem solchen Moment aus Versehen auf "Ja" statt auf "Nein". In Firefox erscheint in solchen Fällen unterhalb der Symbolleisten eine Info-Leiste, die dem Benutzer mitteilt, dass die Website versucht hat, eine Datei nachzuladen. Der Benutzer muss ausdrücklich auf die integrierte Schaltfläche "Fehlende Plug-ins installieren" klicken und eine weitere Sicherheitsabfrage bestätigen.

Verbesserungen in der Bedienerführung sollen verhindern, dass Anwender auf gefälschte Web-Seiten hereinfallen, die zum Beispiel dem Online-Banking einer Bank nachempfunden sind. Dazu unterlegt Firefox bei verschlüsselten Verbindungen die Web-Adresse in der Adresszeile mit einem gelben Hintergrund und zeigt auch hier ein Schlosssymbol an. Das schon bekannte Schlosssymbol in der Statuszeile wird ergänzt um Domain-Namen des Servers, mit dem Sie eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut haben. Damit kann sich der Anwender vergewissern, dass er auf der richten Website ist und nicht durch eine gefälschte Adresszeile in die Irre geführt wird.

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