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Neu von iRobot: Roomba s9+ und Braava jet m6 arbeiten Hand in Hand

29.05.2019 | 06:06 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Saugroboter-Pionier iRobot hat zwei neue Helfer für die Wohnung vorgestellt: Roomba s9+ und Braava jet m6. Ersterer ist der neue Top-Saugroboter von iRobot und letzterer der neueste Wischroboter. Der Clou: Beide arbeiten autonom Hand in Hand. Gegen besonders hartnäckige Flecken kämpft der Braava jet m6 sogar mit einem Präzisions-Sprühstrahl.

Der neue iRobot Roomba s9+ basiert auf dem erst vor wenigen Monaten vorgestellten bisherigen Topmodell i7+ . Wesentlicher Vorteil gegenüber den Roombas ohne „+“ in der Produktbezeichnung ist die Clean Base, die den Schmutz aus dem Auffangbehälter des Roomba i7+ automatisch nach dem Ende des Saugvorgangs aufsaugt. Der Nutzer bekommt also keine schmutzigen Hände, weil er den Auffangbehälter nicht von Hand reinigen muss und speziell Hausstaub- und Pollenallergiker müssen keinen für sie gefährlichen Staub einatmen. Der Beutel in der Clean Base fasst den Inhalt von 30 Schmutzbehältern, ohne dabei Staub zu verlieren.

iRobot Roomba i7+ mit Clean Base im Preisvergleich

Gegenüber dem i7+ (das „+“ steht für die Clean Base, der eigentliche Saugroboter heißt also i7 beziehungsweise im Falle des s9+ nur s9) will iRobot noch Feintuning besonders bei der Kantenreinigung betrieben haben. Ein neuer 3D-Sensor scannt laut iRobot 25-mal pro Sekunde den Bereich vor dem Roomba s9+, damit dieser auch in Ecken und an Kanten optimal saugt und große Flächen effizient reinigt.

Roomba s9+ mit Karte.
Vergrößern Roomba s9+ mit Karte.
© iRobot

Außerdem hat iRobot die Gummibürsten um 30 Prozent breiter gemacht, damit sie mehr Bodenfläche in einem Reinigungsdurchgang abdecken. Die speziell designte Eckenbürste wiederum verfügt über fünf 30 mm lange Arme, die Schmutz und Staub aus Ecken und Wandkanten fegen sollen, damit der Roboter sie anschließend aufsaugen kann. Nach wie vor verbaut iRobot also nur eine Eckbürste, wohingegen andere Hersteller wie Ecovac beim Deebot zwei Eckbürsten verbauen.

Roomba s9+
Vergrößern Roomba s9+
© iRobot

Der Roomba s9+ saugt automatisch auf Teppichen stärker und kann zwischendurch seinen Akku selbstständig aufladen und dann den Reinigungsvorgang fortsetzen, falls eine Akkuladung für den kompletten Reinigungsdurchgang nicht ausreicht. Bei der Sprachsteuerung unterstützt Roomba Alexa und Google Assistant. Mit der Imprint-Smart-Mapping-Technologie speichert Roomba den Grundriss eines Zuhauses und wählt darauf basierend den effizientesten Weg zur Reinigung der Räume.

Preis: iRobot verkauft den Roomba s9+ mit Clean Base ab dem 12. Juli 2019 für 1499 Euro (UVP).

Braava jet m6: Neuer Trocken- und Nasswischroboter mit Präzisions-Sprühstrahl

Der Wischroboter reinigt unterschiedliche Bodenarten von klebrigen Verunreinigungen, Schmutz und Küchenfett. Dazu bringen Sie vor dem Reinigungsvorgang ein Nass- oder Trockenwischtuch an. Zusätzlich kann er sein Reinigungsverhalten von Raum zu Raum anpassen. Der Braava jet m6 kehrt automatisch zur Ladestation zurück, lädt sich selbstständig auf und fährt mit dem Reinigungsvorgang fort, bis der Job erledigt ist.

Der Braava jet m6 Wischroboter kartografiert genauso wie der Roomba s9+ die Wohnung. Sie können in der App also einstellen, welche Räume wann gereinigt werden sollen. Er unterstützt außerdem Alexa und Google Assistant.

Braava jet m6 mit Präzisions-Sprühstrahl.
Vergrößern Braava jet m6 mit Präzisions-Sprühstrahl.
© iRobot

Nach Befestigung eines Braava-jet-Reinigungstuchs wählt der Roboter automatisch die Reinigungsmethode:

  • Nasswischen: Die Nasswischtücher verfügen über saugfähige Fasern und helfen, Küchenfett, feuchte und klebrige Verunreinigungen vom Boden zu lösen.

  • Trockenfegen: Die Trockenwischtücher nehmen dank elektrostatischer Kraft Schmutz, Staub und Tierhaare auf.

Nur im Nasswischmodus kann der Braava jet m6 mit einem Präzisions-Sprühstrahl gezielt stärkere Verschmutzung vor sich lösen und damit besser reinigen. Die dabei verwendeten Nasswischtücher lassen sich waschen.

Preis: iRobot verkauft den Braava jet m6 ab dem 12. Juli 2019 für 699 Euro (UVP).

Spannend: Im Zusammenspiel zwischen Roomba s9+ (oder anderen kompatiblen Roombas) und dem Braava jet m6 sorgt die Imprint-Link-Technik dafür, dass beide Roboter sozusagen Hand in Hand arbeiten. Sie starten zunächst den Saugroboter (per Timer oder von der App aus) und sobald dieser seine Reinigung abgeschlossen hat und zur Ladestation zurückgekehrt ist, startet automatisch der Braava jet m6 mit dem Feuchtwischen. Nutzer nehmen die dafür nötigen Einstellungen in der iRobot-Home-App für bestimmte Räume oder eine ganze Ebene des Hauses vor. Für diesen Luxus müssen Sie aber rund 2200 Euro (UVP) ausgeben. Denn so viel kosten beide Roboter zusammen.

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