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Navision-Anwender OSI hält sich beim ERP-Upgrade zurück

09.11.2006 | 11:53 Uhr |

Bei der Integration der verschiedenen Softwareprodukte soll auch der Kunstgriff gelingen, die unterschiedlichen Programmierumgebungen - etwa "C/Side" (NAV) und "Morphx" (AX) - sowie .NET in eine Entwicklungsumgebung zu überführen, die nach den Prinzipien der Model-driven Architecture arbeitet. "In Zukunft wird es eine Art Plug-in Visual Studio .NET für C/Side geben", sagt Satya Nadella, Leiter der Sparte Microsoft Business Solutions und Nachfolger und Burgum. Fallen lassen wolle der Hersteller C/Side indes nicht. Es gebe gute Gründe, daran festzuhalten. Einer davon sind die Partner, die mit dem System vertraut sind, eigene Lösungen damit gebaut haben und diese pflegen müssen. Andererseits sei C/Side für das Programmieren von Geschäftsapplikationen ausgerichtet und daher viel effizienter als die .NET-Sprache "C#". "Fünf Codezeilen C/Side entsprechen mitunter 50 Zeilen C#", so Burgum.

Obwohl Microsoft ein problemloses Miteinander von alter und neuer Technik verspricht, rechnet IT-Manager Ondrus damit, irgendwann in der Zukunft einen harten Schnitt vollziehen zu müssen. Dann nämlich, wenn der Hersteller alle Systeme in Dynamics zusammengeführt hat und dieses dann an die Kunden ausliefert. (fn)

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