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Navision-Anwender OSI hält sich beim ERP-Upgrade zurück

09.11.2006 | 11:53 Uhr |

Grundsätzlich ist der IT-Leiter sehr zufrieden mit dem ERP-Produkt und schätzt auch die schon heute mögliche Office-Integration. Doch auch hier reichen die bestehenden Funktionen noch aus. Office 2007 und Windows Vista als ERP-Frontend seien zwar sehr schick anzuschauen, doch die neuen Mechanismen, die Microsoft gern präsentiert, genügen Ondrus nicht als Grund, die bestehende Desktop-Software "Office XP" abzulösen. "Wir müssten dann unter Umständen in nahezu allen Firmen des Konzerns neue Programme auf den Clients installieren, um die gemeinsame Nutzung von Dokumenten ohne Reibungsverluste zu realisieren. Je nachdem, inwieweit die einzelnen Office-Formate untereinander vollständig kompatibel sind."

Nach den Plänen von Microsoft werden die ERP-Lösungen nicht nur einen gemeinsamen Client haben, sondern auch eine Reihe von Basisfunktionen, die heute noch in jedem Produkt in jeweils eigener Ausprägung vorhanden ist. Alle betriebswirtschaftlichen Applikationen werden beispielsweise ein in Dynamics verankertes Hauptbuch ("General Ledger") sowie Supply-Chain-Funktionen nutzen (siehe auch Dynamics: Microsofts nächste Großbaustelle ). Somit gingen in den nächsten Jahren die Eigenschaften der unterschiedlichen Business-Lösungen mehr und mehr in die übergreifende Dynamics-Infrastruktur über. "Irgendwann erhält der Dynamics-Nav-Kunde mit dem nächsten Release das neue Dynamics-System, das dann alle Funktionen des alten Produkts und einiges zusätzlich enthält", erläutert Doug Burgum, Senior Vice President bei Microsoft.

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