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Namensstreit um VR-Brille Oculus

01.05.2015 | 05:37 Uhr |

Die deutsche Firma Oculus Optikgeräte GmbH sieht in der VR-Brille von Oculus ihre Markenrechte verletzt.

Der Verkaufsstart der VR-Brille Oculus in Deutschland steht auf der Kippe. Beim Landgericht Frankfurt wurde schon im August 2014 eine einstweilige Verfügung erwirkt, in der die deutsche Firma Oculus Optikgeräte GmbH, die Messbrillen für Ärzte und Optiker herstellt, eine Verletzung ihrer Namensrechte anführt.

Das Wetzlarer Unternehmen ist bereits 1932 am Markt aktiv, das in den USA ansässige und mittlerweile zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus VR hingegen wurde erst 2012 gegründet.  Das deutsche Unternehmen befürchtet eine Verwechslungsgefahr, wenn Oculus VR seine VR-Brille Oculus Rift auf den Markt bringt. Zwar unterscheiden sich beide Produkte, der gemeinsame Name könnte nach Ansicht der Oculus Optikgeräte GmbH dennoch für Verwirrungen sorgen.

Datenbrillen - der große Überblick

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Oculus VR kann kann noch immer Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einlegen. Alternativ könnten sich beide Unternehmen außergerichtlich einigen.

Facebook auf Einkaufstour. Nach dem spektakulären Whatsapp-Deal übernimmt das soziale Netzwerk das nächste Unternehmen. Für über 2 Milliarden US-Dollar kauft Facebook Oculus VR, den Hersteller der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift. Welche Ziele verfolgt Facebook damit und was bedeutet die Übernahme für die weitere Entwicklung der Oculus Rift? Darüber diskutieren Dennis Steimels und Panagiotis Kolokythas in unserem neuen Talk-Format Tech-up.

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