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Nach Area-51-Aufruf: Sturm auf Loch Ness geplant

23.07.2019 | 10:06 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Nach dem Facebook-Aufruf Area 51 zu stürmen, wird per Facebook ein Sturm auf den Loch Ness geplant.

Es geht immer noch einen Ticken verrückter: Erst in der vergangenen Woche hatten wir darüber berichtet, dass eine Facebook-Gruppe zu einer Veranstaltung aufruft, bei der am 20. September 2019 die geheimnisvolle Area 51 gestürmt werden soll. Das Motto der Aktion lautet "Sie können uns nicht alle aufhalten" und die Zahl der Unterstützer hat sich seit unserem Bericht von 1,6 Millionen auf knapp 2 Millionen erhöht. Das Militär findet den Aufruf alles andere als witzig und hat bereits angekündigt, die Militärbasis mit allen Mitteln verteidigen zu wollen.

Angespornt durch den - vor allem medialen Erfolg - der Area-51-Kampagne gibt es nun auf Facebook einen weiteren Aufruf: Die Facebook-Aktion "Storm Loch Ness" ruft dazu auf, am 21. September 2019 Loch Ness in Ford Augustus, Schottland zu stürmen. Und das Motto dieser Veranstaltung lautet: "Nessie kann sich nicht vor uns allen verstecken". Bisher haben knapp 21.000 Facebook-Nutzer ihre Teilnahme zugesagt und über 42.000 interessieren sich für diesen Event.

Die Aktion ist natürlich ebenfalls eine Fun-Aktion, auf die sich die Nutzer vor allem mit humorvollen Beiträgen melden. So weist einer der Nutzer beispielsweise darauf hin, dass jeder der Teilnehmer nicht vergessen sollten, die 3,50 britische Pfund an Eintrittsgeld mitzubringen. Ein anderer Nutzer warnt davor, ins Wasser zu gehen, weil die Wassertemperatur mit um die 6 Grad Celsius doch etwas kühl ist.

Ein anderer Facebook-Nutzer kommentiert: "Habt ihr euren Verstand verloren. Was wollt ihr da machen? Seine Freilassung fordern?" Ähnlich äußert sich auch ein anderer Nutzer, der die Frage stellt: "Und was machen wir mit ihm, wenn wir ihn gefangen haben?"

Behörden zeigen sich besorgt vom Aufruf

Spaß hin oder her: Die Behörden zeigen sich auch etwas beunruhigt über den Aufruf. So meldet die BBC beispielsweise, dass die Rettungskräfte, die am Loch Ness stationiert sind, um Menschen zu helfen, die in den Gewässern in Not geraten sind, sich vor einem großen Menschenauflauf fürchten. So erklärte eine Sprecherin, dass bei ihnen zwar nicht wie bei Area 51 die US-Armee involviert sei, aber auch im Loch Ness einige Gefahren lauern. Man besitze zwar ein Lebensrettungsboot, welches aber nur sehr begrenzte Kapazitäten besitze. Und - Spaß beiseite - die Sprecherin warnt nicht nur davor, dass das Wasser extrem kalt ist, sondern das es je nach Wetter auch hohe Wellen geben könnte und der See zudem sehr dunkel und tief sei.

Legende vom Nessie war schon mal ein Google Doodle wert

Google hatte im April 2015 mit einem Google Doodle an das berühmte und erste Foto des Monsters von Loch Ness erinnert, welches am 21. April 1934 in einer britischen Zeitung erschienen war. Das sogenannte "Surgeon´s Photo" begründete den Mythos und heißt so, weil es vom Chirurgen R.K. Wilson geknipst wurde. Mit der Zeit entpuppte sich das Foto als plumpe Fälschung.

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