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NSF verteidigte seine Marschrichtung

17.07.2003 | 10:26 Uhr |

Die NSF selbst verteidigte seine Marschrichtung und gab an, dass sich die Forschungsausgaben in diesem Bereich in den vergangenen elf Jahren von 421 auf 847 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt hätten. Nach Ansicht der Behörde sind Supercomputer nicht mehr nur als alleinstehende Einheiten zu sehen, sondern als Teil eines Komplexes: "Wir gehen in die richtige Richtung, wenn wir weiter daran denken, dass Supercomputer in eine Cyber-Infrastruktur integriert werden müssen, die ebenso enorme Speicherkapazitäten, hochleistungsfähige Netzwerke, Datenbanken, jede Menge Software und gut ausgebildete Leute beinhaltet", sagte Peter Freeman von der NSF.

Letztendlich dürfte die Installation des japanischen Earth Simulator in den USA auch nicht als Katstrophe sondern eher als als Warnschuss vor den Bug bewertet werden, wie etwa auch Raymond Orbach vom US-Energieministerium meinte: "Wir glauben, dass 25 bis 50 Teraflops an Leistung völlig neue Möglichkeiten für Wissenschaftler bietet. Dank der Japaner wissen wir nun, dass solche Werte auch machbar sind."

Das Netz als Supercomputer (PC-WELT Online, 17.02.2003)

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