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Musikfirmen kontra Filmkopierprogramm?

06.02.2004 | 09:05 Uhr |

Betrachtet man die klagenden Unternehmen, stellt sich laut S.A.D. unwillkürlich die Frage, welchen Schaden denn Musikfirmen durch ein Programm erleiden, das ausschließlich Filme kopieren kann.

"Bisher hatten die klagenden Firmen nämlich noch keine Gelegenheit ihre entstandenen Schäden detailliert vor Gericht vorzutragen. Ein entsprechender Widerspruch der Firma S.A.D. wird den Unternehmen der Musikwirtschaft allerdings die Gelegenheit dazu geben. So kann die spannende Frage geklärt werden, wie gefährlich ein Movieripper für Musikmedien eigentlich ist. Mehr als spannend wird die Frage sein, warum Sony nicht auch gegen Sony klagt, um zu verhindern, dass Sony-Laufwerke eine Sony-Musik-CD, welche mit einem Sony-Kopierschutz versehen ist, ohne weiteres kopiert", so S.A.D.

Letztlich kann also nur ein Gerichtsverfahren klären, inwiefern derartige Tools oder Patches mit dem neuen Urheberrechtsgesetz konform gehen.

Phonoverband: Einstweilige Verfügung gegen Kopiertool von S.A.D. (PC-WELT Online, 05.02.2004)

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