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Münchner Oktoberfest wird E-Scooter-Verbotszone

12.09.2019 | 12:52 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Auf dem Münchner Oktoberfest und auch darum herum gelten unterschiedliche E-Scooter-Verbotszonen. Das sollten Besucher der Wiesn wissen.

Am 21. September beginnt das diesjährige Oktoberfest („Wiesn“). Die Stadt München hat jetzt strikte Verbotsregeln für E-Scooter veröffentlicht: Das Gebiet rund um die Wiesn wird weitläufig für E-Scooter gesperrt. Es gibt unterschiedliche Verbotszonen für das Benutzen, Entleihen und Parken von E-Scootern rund um die Theresienwiese. Diese Verbote gelten vor allem auch deshalb, weil auf der Wiesn nun einmal viel Alkohol getrunken wird. Alkoholfahrten mit dem E-Scooter sind aber ohnehin schon ein Problem, auch ohne Oktoberfest.

E-Scooter dürfen nur bis zur Grenze des äußeren Sperrrings fahren, der wie jedes Jahr zum Oktoberfest für den Verkehr eingerichtet wird (das rot gestrichelte Gebiet, siehe Karte zu dieser Meldung). Ab dort gilt ein Fahr- und Parkverbot für E-Scooter. An den Zufahrten zu diesem äußeren Sperrring werden Hinweisschilder mit dem Text „NO E-Scooter“ angebracht, wie die Stadt München erläutert. Zum Parken von E-Scootern werden fünf Sammelstellen entlang des äußeren Sperrrings eingerichtet.

Jeden Abend ab 17 Uhr bis morgens 6 Uhr gelten darüber hinaus in einem erweiterten Radius von bis zu einem Kilometer um den äußeren Sperrring herum zusätzliche Ausleihverbote, die von den E-Scooter-Anbietern über Geofencing technisch umgesetzt werden sollen. Der Beginn eines Leihvorgangs ist in diesen Gebieten dann nicht möglich. Die Anbieter sollen dafür sorgen, dass die dort abgestellten E-Scooter regelmäßig entfernt werden, stellt die Stadt München klar. Die abendliche Ausleihverbotszone umfasst Teile des Westends und das Bahnhofsviertel einschließlich Sendlinger Tor, Stachus, Bahnhofplatz und Hackerbrücke.

Im nördlichen Teil der Verbotszone zwischen Schwanthalerstraße und Arnulfstraße einschließlich Hackerbrücke, Bahnhofplatz und Stachus dürfen abends E-Scooter zudem auch nicht geparkt werden. Hier wird das Beenden eines Leihvorgangs ab 17 Uhr technisch nicht ermöglicht. Dazu kommen die ohnehin festgelegten Parkverbotszonen in Parks und Grünanlagen.

Aktuell haben laut der Stand München fünf Verleiher in München E-Scooter auf der Straße: Tier, Lime, Voi, Circ und Bird. Nach Angaben der Verleiher sind derzeit etwa 5.000 E-Scooter in der Stadt verteilt.

Die Oktoberfest-Regeln der Stadt München im Detail, siehe auch die Karte oben zu dieser Meldung:

  • Fahrverbotszone Äußerer Sperrring (in der Karte rot): Der äußere Sperrring um das Festgelände mit einem kompletten E-Scooter-Verbot wird begrenzt durch Schwanthalerstraße, Paul-Heyse-Straße und Herzog-Heinrich-Straße, Lindwurmstraße, Poccistraße und Hans-Fischer-Straße, Ganghoferstraße, Heimeranstraße und Schießstättstraße.

  • Sammelstellen (in der Karte kleine lila Punkte): Die fünf Sammelstellen zum Abstellen von E-Scootern am Rand des äußeren Sperrrings befinden sich an Paul-Heyse-Straße Westseite / nördlich Pettenkoferstraße, Mozartstraße Südseite / östlich Herzog-Heinrich-Straße, Hans-Fischer-Straße Nordseite / westlich Theresienhöhe, Alter Messeplatz Nordseite / östlich Schießstättstraße, Schwanthalerstraße Südseite / östlich Martin-Greif-Straße (dort nur bis 17 Uhr).

Erweiterte Verbotszonen von 17 bis 6 Uhr

  • Ausleih- und Parkverbot (in der Karte gelb): Im Bereich nördlich der Schwanthalerstraße mit Begrenzung durch Sonnenstraße, Karlsplatz, Prielmayerstraße, Arnulfstraße, Hackerbrücke, Grasserstraße, Landsberger Straße, Schenkstraße und Ganghoferstraße gilt von 17 bis 6 Uhr ein Ausleih- und Parkverbot.

  • Ausleihverbot (in der Karte türkis): Im Bereich südlich der Schwanthalerstraße mit Begrenzung durch Sonnenstraße, Sendlinger-Tor-Platz, Lindwurmstraße, Häberlstraße, Kapuzinerplatz, Tumblingerstraße, Ruppertstraße, Lindwurmstraße, Pfeufferstraße und Ganghoferstraße gilt von 17 bis 6 Uhr ein Ausleihverbot.

  • Parkverbotszonen (in der Karte blau): Hier handelt es sich um die ohnehin dauerhaft festgelegten Parkverbotszonen in Parks und Grünanlagen, etwa im Westpark und an der Isar.

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