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Mozilla entlässt 70 Mitarbeiter um konkurrenzfähig bleiben zu können

16.01.2020 | 15:01 Uhr | Denise Bergert

Der Suchmaschinen-Entwickler Mozilla muss aufgrund zu geringer Einnahmen nun 70 Mitarbeiter entlassen.

Der Firefox-Entwickler Mozilla hat in dieser Woche 70 Mitarbeiter entlassen. Das geht aus einem internen Memo hervor, in dessen Besitz das IT-Magazin TechCrunch gelangt ist. Mozilla generiert Einnahmen hauptsächlich durch Verträge mit Suchmaschinen-Anbietern. In den vergangenen Jahren hat der Konzern versucht, auf andere Produkte – wie etwa Abo-Angebote – umzusatteln. Diese neuen Geschäftsfelder haben jedoch keine so hohen Einnahmen generiert, wie vom Konzern erhofft. 

Wie CEO Mitchell Baker im internen Memo erklärt, habe Mozilla unterschätzt, wie lange es dauern würde, bis neue Produkte ausreichend hohe Erträge in die Kassen des Unternehmen spülen würden. Aus diesem Grund habe Mozilla beschlossen, die Umsatzprognosen für 2020 konservativer zu berechnen. Das Unternehmen wolle zudem nicht mehr ausgeben, als es einnimmt.

Die Mitarbeiter, die in dieser Woche ihre Kündigung erhalten haben, bekommen laut Baker „großzügige Abschiedspakete" und Hilfe bei der Jobsuche. Mozilla hatte bereits im Februar 2017 rund 50 Mitarbeiter bei der Schließung seiner Connected Devices Initiative entlassen. Der Browser-Entwickler hat weltweit rund 1.000 Beschäftigte.

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