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Modelle von Viewsonic und Philips

13.03.2003 | 08:43 Uhr | Markus Pilzweger

Von Viewsonic gibt es den "V110 Smart Display" (10 Zoll) und den "V150 Smart Display" (15 Zoll). Beide Geräte kommen mit einem USB-Adapter für die Funkverbindung (wird am PC angeschlossen) und einem Upgrade auf Windows XP Professional, da nur dieses Betriebssystem ein Smart Display unterstützt. Das V110 kostet 1199 und das V150 soll mit 1599 Euro zu Buche schlagen.

Philips bietet das "Smart Display" "DesXcape 150DM" (15 Zoll) für 1699 Euro an. Für den Preis erhält der Käufer den Monitor, eine Basis-Station, den USB-Adapter für die Funkverbindung sowie - für kurze Zeit - eine drahtlose Tastatur.

DesXcape 150DM

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Zum Beispiel könnte das Display mit in die Küche genommen werden, um direkt beim Kochen ein Rezept aus dem Internet auszuprobieren. Oder der Filius verkrümelt sich mit dem Display in sein Zimmer, um dort Musik zu hören oder Bilder zu bearbeiten. Auch Spiele sind möglich, allerdings mit einer Einschränkung: Lediglich 2D-Spiele können auf Grund der eingeschränkten Übertragungsgeschwindigkeiten (IEEE 802.11b) dargestellt werden, auch das Betrachten von DVD-Filmen ist somit nicht möglich. Kommende Versionen sollen den schnelleren Standard IEEE 802.11g unterstützen.

Ein Smart Display kann ohne weiteres in ein bestehendes System mit einem bereits vorhandenen Monitor integriert werden - allerdings kann derzeit nur an einem der beiden Monitore gearbeitet werden, der andere schaltet sich jeweils automatisch ab.

Die Liste der Hersteller von "Smart Display"-Endgeräten umfasst neben Philips und Viewsonic unter anderem Abocom Systems, Benq, First International Computer, Fujitsu, Intel, LG, NEC und Samsung.

Sowohl das Gerät von Philips als auch die beiden Display von Viewsonic sind ab sofort im Handel erhältlich.

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