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Mira

08.01.2002 | 14:20 Uhr | Markus Pilzweger

Mira soll jederzeit den vollen Zugriff auf Daten oder Anwendungen ermöglichen, egal wo Sie sich gerade befinden - ob im Bad, auf der Terrasse oder im Bett. Möglich wird dies mit einem TFT-Display, das sich vom Rechner trennen und mit sich herumtragen lässt.

Die Mira-Software hält dann über eine Funkverbindung, die auf dem 802.11-Standard basiert, Kontakt zum eigentlichen Rechner. Über das druckempfindliche Display soll der Anwender genau so arbeiten können, als säße er tatsächlich vor seinem PC.

Anwendungsmöglichkeiten gäbe es viele. So hätten Angestellte auf einer Konferenz vollen Zugriff auf ihren Büro-Rechner, oder der Heimanwender macht es sich erst auf der Terrasse, und dann im Wohnzimmer gemütlich und kann jederzeit weiter arbeiten.

Den Angaben von Microsoft zufolge ließe sich Mira auch in diverse Flat-Displays in den heimischen vier Wänden einbinden. So könnten diese beispielsweise an den Wänden hängen und Videos oder wechselnde Bilder, die auf dem PC gespeichert sind, darstellen.

Erste Mira-kompatible Geräte sollen bis Ende dieses Jahres erscheinen. Über Preise wurden bislang jedoch noch keine Angaben gemacht.

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