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Minecraft: Update bringt Raytracing ins Spiel

09.12.2020 | 15:39 Uhr | Michael Söldner

Das Klötzchen-Abenteuer „Minecraft“ wird nun offiziell um Raytracing erweitert und setzt auf eine neue Engine.

Bislang konnte Raytracing in „Minecraft“ nur im Form einer Beta-Version ausprobiert werden. Nun bekommt auch die normale Version des Spiels eine Möglichkeit für die schicken Beleuchtungseffekte. Das gestern veröffentlichte Update für „Minecraft“ enthält zudem die Grafik-Engine „RenderDragon“, die bereits Grundlage der Xbox- und Playstation-Version ist. Damit wird nun endlich auch Raytracing (genauer gesagt Pathtracing) innerhalb der Klötzchenwelt möglich. Dadurch lassen sich im Vergleich zur normalen Rasterisierung Lichtstrahlen korrekt berechnen, was wiederum für eine sehr real wirkende Beleuchtung im Spiel sorgt. Der Unterschied zur normalen Version von „Minecraft“ fällt beeindruckend aus. Voraussetzung ist jedoch eine Grafikkarte der RTX-20-Serie von Nvidia oder eine AMD-Radeon-Karte der RX-6000-Generation. Nur diese Grafikkarten ermöglichen Raytracing in Echtzeit. Im Rechner sollte zudem mindestens ein Intel Core i5 verbaut sein, dem mindestens 8 GB RAM zur Seite stehen.

Neu ist seit dem letzten Update zudem eine Unterstützung der Open Source API OpenXR, mit der Windows Mixed Reality- oder VR-Brillen angesteuert werden können. Raytracing wird für VR-Brillen allerdings noch nicht ermöglicht. Neu sind zudem volumetrischer Nebel und schönere Texturen für die Blöcke mit metallischen Oberflächen. Im integrierten Shop sind für Raytracing optimierte Inhalte entsprechend ausgewiesen. Alle weiteren Änderungen lassen sich in den Changelogs für das Update 1.16.200 nachlesen. Wann die beiden Konsolenversionen für Xbox Series X/S und Playstation 5 um Raytracing erweitert werden sollen, steht noch nicht fest.

 

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